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Royaler Trip Jährlicher Finanzbericht enthüllt: So unglaublich teuer war die Karibik-Reise von William und Kate

Prinz William und Herzogin Kate
Im März machten Prinz William und Herzogin Kate eine Rundreise durch die Karibik.
© Jane Barlow / Picture Alliance
Im Frühjahr tourten Prinz William und Kate durch die karibischen Commonwealth Staaten und gaben dabei eine Menge Geld aus. Der jährliche, königliche Kassensturz gibt Aufschluss über die Unsummen.

Prinz William und Kate bereisten vor ein paar Monaten die wunderschönen Karibikstaaten Belize, Jamaika und die Bahamas. Allesamt Bestandteil des britischen Commonwealth. Zusammen mit den Bewohnern der Karibik-Inseln wollten sie das 70. Thronjubiläum von Königin Elizabeth feiern. Diese Tour kam den britischen Palast jedoch teuer zu stehen. 

Am vergangenen Mittwoch wurde die jährliche Spesenabrechnung des Palastes veröffentlicht und die Reise von Kate und William war die teuerste Position auf der Liste königlicher Ausgaben. Knapp eine Viertelmillion Pfund, 226.383 Pfund, um genau zu sein, kostete der ganze Trip. Darin eingeschlossen der Flug mit der RAF Voyager, einem Airbus 330, der von den Royals und VIPs der Regierung genutzt wird, sowie eine separate Personalreiseplanung, die vor Beginn der Tour stattfand.

Prinz William reiste eine Woche und gab eine Viertelmillion Pfund aus

Insgesamt erhielten die Royals 86 Millionen Pfund aus dem Sovereign Grant. Der Sovereign Grant ist eine Zahlung, die jährlich von der Regierung an die Monarchen gezahlt wird, um die offiziellen Aufgaben des Königshauses zu finanzieren.

Von den 86 Millionen Pfund entfielen 4,5 Millionen Pfund auf Reisen, einschließlich der Karibik-Tour und der Reise von Prinz Charles im November nach Barbados, als das Land eine Republik wurde. Diese Reise kostete jedoch im Vergleich zu Williams nur 138.000 Pfund. Die gesamten jährlichen Kosten beinhalteten auch 179 Hubschrauberflüge von Mitgliedern der königlichen Familie und 24 zusätzliche Charterflüge.

Doch obwohl die Karibik-Reise der Royals sehr teuer war, lief nicht alles nach Plan. Ein geplanter Protest war das erste Anzeichen dafür, dass sie auf ihrer Reise in die Karibik möglicherweise nicht den Empfang erhielten, den sie sich erhofft hatten. Aber erst als sich das Paar mit Jamaikas Premierminister Andrew Holness traf und dieser ankündigte, dass das Land plane, die Königin als Staatsoberhaupt des Landes abzusetzen, wurde klar, wie schlecht die Tour wirklich verlief. 

Trotzdem war die Reise wertvoll für Prinz William und er sagte: "Unsere Reise war eine Gelegenheit nachzudenken und wir haben so viel gelernt. Nicht nur über die verschiedenen Themen, die den Menschen in der Region am wichtigsten sind, sondern auch darüber, wie stark die Vergangenheit die Gegenwart noch immer belastet."

In einem Interview mit dem britischen News-Portal "Mirror" erklärte die königliche Expertin Ingrid Seward, dass William privat frustriert war, weil die Reiseplanung die Stimmung vor Ort nicht berücksichtigt hatte, bevor sie ankamen. "Er möchte, dass die Dinge reibungslos laufen", so die Royal-Expertin.

Quellen: Vanity Fair, Mirror

ckl

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