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Rapper rastet in Wien aus Sido entschuldigt sich bei Mutter seines Opfers


Zwischen Sido und dem ORF herrscht nach dem Prügelausraster eisiges Schweigen. Einige Fans des Rappers unterstützen ihn nun via Facebook, er selbst lässt nur per Twitter von sich hören.

Ein Faustschlag hat die Karriere von Rapper Sido im österreichischen Fernsehen vorzeitig beendet: Der 31-Jährige habe einen Journalisten auf offener Bühne geschlagen und wüst beschimpft, heißt es beim ORF, der mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Sido beendete. Der öffentlich-rechtliche Sender zeigte zudem Videomaterial des Vorfalls in der Sendung des betroffenen Journalisten.

"Ich bin extrem enttäuscht, da ich Sido als Künstler, Juror und auch als polarisierende Persönlichkeit schätzen gelernt habe. Auch wenn gegenseitige Provokationen unintelligent sind und auch wenn man seine Lebensgeschichte mit in Betracht zieht und respektiert, so ist aber dann die Grenze erreicht, wenn es gewalttätig wird", sagte ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner zum Rauswurf.

Die Fans solidarisieren sich auf Facebook

Sidos Management war auf Anfragen nicht erreichbar. Der Rapper meldete sich aber auf Twitter selbst zu Wort: "good bye orf1 !!!!" Außerdem entschuldigte er sich bei der Mutter seines Opfers mit den Worten: "Ihr habt recht, die Mutter hat damit nix zu tun... Sorry fr. Heinzl !!!"

Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, veröffentlichte zudem einen Link zu einer Facebook-Gruppe, die sich mit ihm solidarisierte. "Sido 1 Heinzl 0" hatte bis Sonntagmittag mehr als 50.000 Likes bekommen.

In Sozialen Netzwerken wurde die Auseinandersetzung der beiden Männer viel diskutiert. Das Gerücht, der Journalist habe Sido vor dem Faustschlag angespuckt, hielt sich hartnäckig. Auf dem veröffentlichten Video war das nicht zu sehen. Der ORF erklärte, dazu sei es nicht gekommen.

nik/DPA DPA

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