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Verleumdung Rebekah Vardy gegen Coleen Rooney: Irrer Spielerfrauen-Streit geht vor Gericht weiter

Spielerfrauen Coleen Rooney und Rebekah Vardy
Die Spielerfrauen Coleen Rooney und Rebekah Vardy (r.) streiten sich öffentlich
© Peter Byrne/Owen Humphreys/PA Wire / DPA
Coleen Rooney warf Rebekah Vardy im vergangenen Jahr vor, sie hintergangen zu haben - wogegen Vardy sich wehrte. Jetzt geht der irre Zoff der Spielerfrauen vor Gericht in die nächste Runde. 

Es war ein Streit, der nicht besser in die digitale Zeit hätte passen können. Auf ihrem Instagram- und Twitter-Profil beschuldigte Coleen Rooney im Oktober vergangenen Jahres ihre eigentliche Freundin Rebekah Vardy, sie hintergangen und verraten zu haben. Lange Zeit habe sie vermutet, jemand aus ihrem Freundeskreis würde Details aus ihren privaten Instagram-Storys an die britische Zeitung "The Sun" weitergeben und überlegte sich deshalb eine Strategie, den Verräter zu überführen.

Rebekah Vardy gegen Coleen Rooney: Spielerfrauen-Streit vor Gericht

"Ich habe jeden geblockt, sodass niemand mehr meine Instagram-Storys sehen konnte, bis auf einen Account", schrieb die Ehefrau von England-Star Wayne Rooney. "Über die vergangenen fünf Monate habe ich eine Reihe falscher Storys gepostet, um zu sehen, ob sie ihren Weg in die 'Sun' finden würden. Und wisst ihr was? Haben sie!", erläuterte sie. "Ich habe alle Storys gescreenshotted und gespeichert, die deutlich zeigen, dass nur eine Person sie gesehen hat. Es ist...Rebekah Vardys Account." Vardy, die damals hochschwanger war, wurde daraufhin auf Instagram übel angefeindet. 

Das habe Folgen gehabt, sagt die Ehefrau von Jamie Vardy heute. Mittlerweile hat sie Rooney verklagt. In der Verleumdungsklage geht es laut "Daily Mail" um eine Million Pfund. Und Rebekah Vardy hält sich in den Dokumenten keineswegs zurück. 

Rebekah Vardy sieht sich als Sündenbock

Der öffentliche Spott habe ihr extrem zu schaffen gemacht. Vardy habe sich damals um ihr ungeborenes Baby gesorgt, habe selbst suizidale Gedanken gehabt, gibt sie zu. Außerdem sagt sie, sie sei von Coleen Rooney zum "Sündenbock" gemacht worden. Denn eigentlich habe Rooney selbst jahrelang ihre privaten Geschichten an die Presse gegeben, oder aber Freunde damit beauftragt.

Bestätigt wird Vardys Sicht der Dinge vom Chefredakteur der "Sun", Dan Wootton. Er sagt, er habe einige Artikel über die Rooneys geschrieben und meistens seien die Informationen vom Paar selbst oder aber von Coleens Freunden gekommen.  

Kurz nach der vermeintlichen Enthüllung Rooneys hatte sich Rebekah Vardy bereits geäußert und verraten, dass sie Morddrohungen erhalten habe. Rooneys Fans hätten ihr gesagt, sie solle sterben und dass ihren Kindern etwas zustoßen solle. "Ich bin stark, aber das hat mich zum Weinen gebracht", erklärte Vardy damals der "Daily Mail". 

Quelle: "Daily Mail"

ls

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