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"Harry Potter"-Autorin: So cool antwortet J.K. Rowling auf den Tweet eines Trump-Beraters

Dass J.K. Rowling gerne gegen Machos austeilt, ist bekannt. Jetzt hat die "Harry Potter"-Autorin Trump-Berater Roger Stone vorgeführt: Dieser bezeichnete die Feministin Caroline O. auf Twitter als "dumme, hässliche Schlampe".

J.K.Rowling

Nimmt auf Twitter kein Blatt vor den Mund: "Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling

J. K. Rowling hat etwas gegen Machos - und macht aus ihrer Haltung keinen Hehl. Immer wieder nimmt die "Harry Potter"-Autorin auf Social Media Männer mit frauenfeindlicher Gesinnung aufs Korn - am häufigsten schießt sie gegen US-Präsident Donald Trump, dessen frauenfeindliche Äußerungen allseits bekannt sind. In einem neuen Twitter-Post hat die Bestseller-Autorin jetzt ausnahmsweise nicht gegen den amerikanischen Präsidenten gewettert, sondern gegen seinen Berater Roger Stone. Der 64-Jährige hatte am Samstag in mehreren Twitter-Posts gegen eine Feministin gepöbelt.

Trump-Berater Stone: "Du dumme, ignorante, hässliche Schlampe"

Den Rahmen für Stones Twitter-Pöbeleien gaben die neusten Anschuldigungen seines Chefs Donald Trump gegen Barack Obama. Der amerikanische Präsident beschuldigt seinen Vorgänger derzeit, ihn ohne sein Wissen während des Wahlkampfs im Trump Tower abgehört zu haben. Stone machte seinem Ärger über die zweifelhaften Abhör-Anschuldigungen auf Twitter Luft: "Obama muss zur Rechenschaft gezogen werden. Er gehört ins Gefängnis", wütete der 64-Jährige. Auf die bislang noch unbegründeten Anschuldigungen Bezug nehmend, meldete sich die Feministin Caroline O. zu Wort, die dem Republikaner antwortete: "Haben Sie schon mal was von Verleumdung gehört, Mr.Stone?" Das hat Stone, der sofort kindisch zurückschoss, offenbar nicht: "Zeig mir, was du kannst. Ich würde es genießen, dich vor Gericht zu zerquetschen und dich dazu zu zwingen, sch***e zu essen - du dumme, irgnorante, hässliche Schlampe." 

Nach den Beleidungen Stones gegen die Feministin schaltete sich schließlich "Harry Potter"-Autorin Rowling in das Twitter-Duell ein. Die Britin kommentierte die Unterhaltung zwischen Stone und Caroline O. spitz mit den Worten "dieser Mann ist der Berater des Führers der freien Welt". Stones Reaktion? Weitere zusammenhanglose Anschuldigungen: In einem inzwischen gelöschten Tweet bezeichnete er Rowling als "Heuchlerin" - sie hätte schließlich keine Flüchtlinge aufgenommen. Was Rowlings Verhalten in der Flüchtlingsdebatte mit seinen frauenfeindlichen Äußrungen auf Twitter zu tun hat, weiß wohl nur Stone selbst. 

Roger Stone

Trump-Berater Roger Stone bezeichnet J. K. Rowling als "#Heuchlerin"

J.K. Rowling ist eine erklärte Trump-Gegnerin

Es ist nicht das erste Mal, dass Rowling scharf gegen Trump-Unterstützer schießt: Erst vor wenigen Wochen lieferte sie sich ein Twitter-Duell mit dem britischen Moderator Piers Morgan, der seit vielen Jahren mit Donald Trump befreundet ist. Der Moderator hatte behauptet, dass sich das von Trump verhängte Einreiseverbot nicht gegen Muslime richten würde.

Auch der Präsident selbst bekam von der Autorin sein Fett weg: Während des zweiten TV-Duells der ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton im vergangenen Jahr kommentierte Rowling die Debatte live via Twitter – und das so pointiert, dass Tausende ihre Tweets liketen und teilten. Donald Trump hat sich zu den spitzen Twitter-Bemerkungen Rowlings gegen ihn und seine Anhänger überraschenderweise noch nicht geäußert. Dass sein Berater nun so verächtlich auf die Tweets der Bestseller-Autorin reagiert hat, beweist jedoch erneut: Getroffene Hunde bellen.  

lis