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Mandelmilch-Artikel: "Rufmord und persönliche Herabwürdigung": Starköchin Sarah Wiener kassiert Veganer-Shitstorm

Fernsehköchin Sarah Wiener hat auf Facebook Ärger mit einigen wütenden Veganern: Sie teilte einen Artikel des stern über die Herstellung und Zutaten von Mandelmilch und setzt sich damit ungehaltenen Kommentaren aus – bis sie sich gezwungen sieht, auf die Vorwürfe zu reagieren.

Sarah Wiener teilte einen stern-Artikel über Mandelmilch. Einige Veganer fühlten sich dadurch von ihr angegriffen und reagierten auf Facebook teils ungehalten.

Sarah Wiener teilte einen stern-Artikel über Mandelmilch. Einige Veganer fühlten sich dadurch von ihr angegriffen und reagierten auf Facebook teils ungehalten.

DPA

"Leider enthält industriell hergestellte Mandelmilch nur ca. 2% Mandeln, dafür aber Stabilisatoren und Emulgatoren, damit sich Wasser und Fett nicht trennen", beginnt das Posting von Fernsehköchin Sarah Wiener auf ihrer Facebook-Seite. Sie teilte dort den stern-Artikel mit dem Titel "Warum Mandelmilch keine gute Alternative zu Kuhmilch ist – und welche Sie stattdessen trinken sollten".

Der Inhalt des Textes beschäftigt sich mit der Frage, wie sinnvoll der Umstieg von Kuhmilch auf Pflanzenmilch ist. Es geht dabei besonders um den Aspekt der Ökobilanz. Im Artikel heißt es unter anderem: "80 Prozent der verarbeiteten Mandeln kommen aus Kalifornien. Die werden auf enormen Flächen in Monokulturen angebaut, der Mandelbaum an sich benötigt zudem jede Menge Wasser. Wissenschaftler haben zwar herausgefunden, dass für einen Liter Mandelmilch im Vergleich zu Kuhmilch etwa ein Zehntel weniger Treibhausgase freigesetzt werden, dafür verbraucht sie jedoch 17 Mal mehr Wasser." Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

Wiener wird von wütenden Veganern angegriffen

Sarah Wiener schreibt weiter in ihrem Posting: "Außerdem ist die Mandelmilch häufig mit Zucker angereichert und ultrahocherhitzt". Anschließend verweist sie auf den Artikel mit den Worten: "Hier noch eine Erklärung über die Komplexität von Fertigprodukten. Eure Sarah".

Leider enthält industriell hergestellte Mandelmilch nur ca. 2% Mandeln, dafür aber Stabilisatoren und Emulgatoren, damit...

Gepostet von Sarah Wiener am Dienstag, 15. Januar 2019

Was von der Fernsehköchin offensichtlich als lesenswerter Hinweis gemeint war, brachte ihr jedoch den Zorn einiger Veganer ein, die sich in ihrer Lebensweise angegriffen fühlten. Eine Nutzerin schrieb: "Sämtliche pseudofaktischen Argumentationen, die Sie hier in erbärmlicher Regelmäßigkeit vom Stapel lassen, tragen NICHTS zur Verbesserung dieser Welt bei. Schlimm, wie Sie einer Psychopathen-Industrie derart in die Hände spielen." Wiener solle sich "einfach schämen". Ein anderer Nutzer schrieb: "So ein Blödsinn, aber wahrscheinlich war auch nichts anderes zu erwarten. Was den Gehalt an Hormonen, Cholesterin, gesättigten Fettsäuren und Giftstoffen angeht, schneidet Mandelmilch dafür deutlich besser ab." Eine Nutzerin nennt Wiener sogar eine "Leichenverwerterin" und spielt damit wohl darauf an, dass Wiener als Köchin auch Fleischgerichte zubereitet.

"Liebe Menschen der veganen Lebensweise ..."

Das Posting von Dienstag hat gut 500 Reaktionen und über 170 Kommentare erzeugt. Am Mittwoch reagierte Wiener mit einem erneuten Posting auf die Diskussion auf ihrer Seite. Dort bezieht sie in sieben Punkten ausführlich Stellung:

Liebe Menschen der veganen Lebensweise, die gestern unter meinen Post zu Industriemandelmilch pauschalisierend,...

Gepostet von Sarah Wiener am Mittwoch, 16. Januar 2019

Darin thematisiert sie die Mutterkuhhaltung, Massentierhaltung und das "Leid der Tiere", das sie "abschaffen" will. Außerdem geht sie auf die Beleidigungen und Vorwürfe mancher Facebook-Nutzer ein, sie würde von der Fleisch- beziehungsweise von der Milchindustrie für ihre geäußerte Meinung Geld bekommen. "Wenn ihr Menschen überzeugen wollt, dann mit Liebe und Geduld und Verständnis", schließt Wiener ihr Posting. "Nicht mit Rufmord und persönlicher Herabwürdigung."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.