TERROR Schwimm-Star wird wegen Nacktfotos bedroht


Für ein Foto-Shooting ließ Schwimm-Star Thomas Rupprath die Hüllen fallen, seitdem ist es bei ihm zuhause mit der Ruhe vorbei. Der 25-Jährige wird massiv bedroht.

Er schwimmt bei den Europameisterschaften auf Goldkurs, doch leider nicht im Geld. Deshalb streifte der gut gebaute Schwimmer Thomas Rupprath im Leistungszentrum Wuppertal die Badehose ab und ließ sich für Werbe-Fotos nackt ablichten. Doch nach der Veröffentlichung in einer Sport-Illustrierten begann für den 25-Jährigen der Terror: Er wird von einem offenbar geisteskranken, homosexuellen Verehrer verfolgt.

Massive Drohungen per Telefon

Es fing ganz harmlos mit Liebesbriefen an, dann trafen Faxe im Elternhaus ein – alle voller Liebesbekundungen eines Mannes aus Moers. Schließlich kam es zu massivem Telefon-Terror. »Selbst mitten in der Nacht klingelt das Telefon. Mein Vater ist fix und fertig«, so das Schwimm-Ass gegenüber der Zeitschrift »Max«. Der Ton verschärfte sich, der Anrufer begann massive Drohungen auszusprechen: »Ich habe gepackt. Ich warte auf dich.« Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Es handelt sich offenbar um einen bereits vorbestraften Täter.

Die Angst schwimmt mit

Seit den Drohungen schwimmt bei Thomas Rupprath die Angst mit: »Im Wettkampf selbst ist die Sicherheit ausreichend. Aber was, wenn so ein Irrer im Alltag oder im Training plötzlich hinter dir steht. Ganz sicher kann man sich in so einer Situation nie fühlen. Die Angst schwimmt da schon ein bisschen mit«, so der Wuppertaler zu »Max«. »Wenn ich das geahnt hätte, wären die Fotos nie entstanden.«

Seine Karriere als Foto-Model erklärte Rupprath jedenfalls erst mal für beendet: »Von nun an werde ich mich nur noch auf den Leistungssport konzentrieren.«


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