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Tobey Maguire: Unwissenheit soll vor Strafe schützen

In illegalen Glücksspielen soll Tobey Maguire eine Menge Geld gewonnen haben. Leider vom falschen Gegner. Dessen Gläubiger wollen nämlich jetzt ihre Investitionen zurück - während Maguire versucht, sich mit einem "Ich wusste von nichts" aus der Affäre zu ziehen.

Ende Juni wurde Klage gegen Tobey Maguire erhoben. In illegalen Pokerspielen soll er knapp 311.000 Dollar gewonnen haben. Ein amerikanischer Treuhänder hat Maguire und andere Hollywoodstars nun auf die Rückzahlung dieser Gewinne verklagt. Neben Maguire sollen Matt Damon, Ben Affleck und Leonardo DiCaprio zu der illegalen Pokerrunde gehören. Dass die Schauspieler mit dem Glückspiel gegen das Gesetz verstoßen haben, ist in dieser chaotischen Geschichte allerdings nicht das einzige Problem.

Maguire gibt inzwischen zu, knapp 187.000 Dollar von Bradley Ruderman gewonnen zu haben. Das Problem dabei: Ruderman wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, da er seine Investoren bei ebendiesen illegalen Pokerspielen geprellt haben soll. Die Gewinne stehen Maguire also vor allen Dingen deswegen nicht zu, weil sein Spielpartner Schulden hat.

Der "Spiderman"-Darsteller ließ inzwischen durch seinen Anwalt aussagen, er habe nichts von der Gesetzeswidrigkeit der Pokerspiele gewusst, er habe auf keinen Fall "bewusst an einem betrügerischen Komplott teilgenommen". Außerdem würden die 168.500 Dollar, die er seinerseits an Ruderman verloren habe, seinen Gewinn wieder ausgleichen. Ob Maguire mit seiner vermeintlichen Unwissenheit oder dem monetären Ausgleich um eine Strafe herum kommt, wird sich zeigen. Eins ist auf jeden Fall sicher: Rudermans Investoren wollen ihr Geld zurück.

Hannah Wagner
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