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TomKats Hochzeit: Katie bekam 'nen Kochtopf

Es ist vollbracht: Die US-Schauspieler Tom Cruise und Katie Holmes haben auf in der italienischen Luxus-Burg Castello Odescalchi geheiratet. Katie bekam, weil es Scientology-Ritus ist, einen Kochtopf, einen Kamm und eine Katze geschenkt. Da niemand zugucken durfte, sind Fans und Fotografen säuerlich.

Sie haben "Ja" gesagt: Tom Cruise (44) und Katie Holmes (27). Die Zeremonie im romantisch gelegenen Castello Odescalchi in Bracciano nahe Rom wurde von der Scietology-Sekte ausgerichtet. Mehr als 150 Gäste, darunter VIPs wie die Beckhams, Jennifer Lopez, Will Smith und Brooke Shields, waren dabei. Nach der Trauung in malerischer Kulisse tauschte das Paar einen innigen Kuss aus, der nach Angaben von Augenzeuge Giorgio Armani derart lange dauerte, dass einige Hochzeitsgäste "stopp, stopp!" riefen.

Holmes trug ein schulterfreies, elfenbeinfarbenes Seidenkleid von Armani und Cruise einen handgearbeiteten, marineblauen Smoking. Trauzeugen waren der beste Freund des Schauspielers, David Miscavige, und Holmes’ Schwester Nancy Blaylock. Bei dem anschließenden Empfang gab Tenor Andrea Bocelli ein Ständchen, als guter Katholik hatte sich allerdings geweigert, bei der Zeremonie zu singen. Anschließend schnitten Braut und Bräutigam die fünfstöckige Hochzeitstorte an. Nach Scientology-Sitte schenkte Cruise seiner Frau einen Kochtopf, einen Kamm und eine Katze. Die Menschen, die draußen in Nebel und Regen warteten, bekamen immerhin ein Feuerwerk in Rot, Weiß und Grün über der Burg zu sehen.

Fans sind desillusioniert

Die strikte Abschirmung der Hochzeit - die Burg wurde von Scharfschützen gesichert - stieß vielen sauer auf. "200 Gäste sind in Bracciano, aber niemand schafft es, sie zu sehen", maulte das staatliche italienische Fernsehen. Dem Vernehmen nach hatte das Paar die Exklusivrechte an den TV-Bildern schon vor dem Spektakel für zwei Millionen Dollar verkauft. Auch Schaulustige und Fotografen gingen leer aus.

"Ich bin wirklich desillusioniert. Sie sind hierher gekommen, um zu heiraten. Es wäre nur fair gewesen, wenn sie zumindest kurz 'Hallo' gesagt hätten", sagte Michele Pagano, der vergeblich sein mit Kamera ausgestattetes Mobiltelefon bereit hielt, um ein Foto zu schießen. Profi-Fotografen hatten bis zu 1000 Euro für aussichtsreiche Standplätze bezahlt, ohne jedoch einen Blick auf das Paar zu erhaschen. Nicht einmal die anfahrenden Stars waren in Bracciano zu sehen: Die halbe Stadt war zeitweise gesperrt.

Ehevertrag geschlossen

Schon vor der Hochzeit hatten Cruise und Holmes offenbar einen Ehevertrag geschlossen. Berichte über ein pikantes Detail blieben unwidersprochen: Demnach müsse derjenige fünf Millionen Dollar Strafe zahlen, der im ersten Ehejahr einen Seitensprung begeht.

Nach italienischen Fernsehberichten wird das Paar in der kommenden Woche in Las Vegas auch noch standesamtlich heiraten. Nach US-Recht sei dies nötig. Die Flitterwochen will das Paar auf den Malediven verbringen. Kritiker erklärten, Cruise habe die Inszenierung seines Glücks bitter nötig, da sein Marktwert in Hollywood gesunken sei.