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Designer Tommy Hilfiger: "Du kannst nicht viel schöner werden als Ivanka oder Melania"

Modemacherin Sophie Théallet weigert sich, die neue First Lady Melania Trump einzukleiden und will, dass andere ihrem Beispiel folgen. Doch die großen US-Designer schweigen bisher - außer Tommy Hilfiger. Der lobt Melania und Ivanka Trump in höchsten Tönen.

Tommy Hilfiger, Melania Trump, Ivanka Trump

US-Designer Tommy Hilfiger ist ein Fan von Melania und Ivanka Trump

Die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten sorgt auch in der Modebranche für Aufruhr. Die französische Designerin Sophie Théallet hatte angekündigt, keine Kleider für die neue First Lady Melania Trump entwerfen zu wollen.

Sophie Théallet entwarf Kleider für Michelle Obama

In einem offenen Brief erklärte die 52-Jährige, sie und ihr Team stünden für "Vielfalt, individuelle Freiheit und den Respekt aller Lebensweisen". Die "rassistische, sexistische und fremdenfeindliche Rhetorik" von Donald Trump im Wahlkampf sei unvereinbar mit ihren Werten. Théallet, die seit über 15 Jahren in den USA lebt und mehrfach Mode für die amtierende First Lady Michelle Obama entworfen hat, forderte andere Designer auf, ihrem Beispiel zu folgen.

Tommy Hilfiger, einer der bekanntesten US-Designer der Gegenwart, positioniert sich nun gegen Sophie Théallet. Der Modezeitschrift "Women's Wear Daily" sagte der 65-Jährige: "Melania ist eine wunderschöne Frau und jeder Designer sollte stolz sein, sie einzukleiden."

Ivanka Trump modelte in den Neunzigern für Hilfiger

Auch für Trumps älteste Tochter Ivanka findet Hilfiger nur lobende Worte: "Ivanka ist ebenso schön und intelligent, obwohl sie ihre eigenen Kleider trägt. Du kannst nicht viel schöner werden als Ivanka oder Melania." Dass Hilfiger für Ivanka Trump in die Bresche springt, ist wenig verwunderlich: Die heute 35-Jährige arbeitete in den Neunzigern als Model und war auch in Werbekampagnen von Tommy Hilfiger zu sehen.

Die neue Muse des Modemachers ist die 21-jährige Gigi Hadid. Mit ihr lancierte Hilfiger eine eigene Modelinie, die "Tommy X Gigi Collection". Über den jüngsten Auftritt von Hadid dürfte Hilfiger allerdings wenig begeistert sein.

Das Model moderierte die Verleihung der "American Music Awards" und nutzte direkt die Eröffnungsrede für eine böse Parodie auf Melania Trump. Für die Persiflage hat sich Hadid in einem Brief, den sie bei Twitter postete, entschuldigt. Sie wünsche ihrem Land nur das Beste, gab sich Hadid patriotisch. Sie hätte es auch wie Tommy Hilfiger sagen können: "Wenn es um Mode geht, sollten die Leute einfach nicht politisch werden."

jum