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Leichnam bereits eingeäschert: Udo Jürgens' letzter Wunsch

In der Helene-Fischer-Show war Udo Jürgens ein letztes Mal auf der Bühne zu sehen. Sein Leichnam war zu diesem Zeitpunkt bereits eingeäschert. Die Trauerfeier ist für Januar geplant.

Udo Jürgens' letzter Wunsch war eine Feuerbestattung

Udo Jürgens' letzter Wunsch war eine Feuerbestattung

Udo Jürgens' Fans haben sich bei dessen letzten Auftritt an Helene Fischers Seite von ihrem Idol verabschiedet. Der Leichnam des Sängers war zu diesem Zeitpunkt bereits eingeäschert.

In der Schweiz nahmen Jürgens' Familienmitglieder und enge Freunde am Dienstag Abschied. Die Feuerbestattung war Jürgens' letzter Wunsch. Ebenfalls im engsten Kreis soll seine Urne beigesetzt werden, wie sein Sprecher Thomas Weber sagte.

Darüber hinaus soll es auch eine "Verabschiedung im öffentlichen Raum" geben, sagte Weber. Solch eine Veranstaltung könne tausende Fans anziehen und müsse daher erst genau geplant werden. Ob die Feier in Jürgens' österreichischer Heimat, in seiner Wahlheimat Schweiz oder in Deutschland stattfindet, ist laut Weber noch nicht geklärt. "Die Familie trauert und wird Anfang des nächsten Jahres eine Vorstellung haben, wie alles ablaufen soll."

Fans bekommen Geld für Tournee-Tickets zurück

Auch in der Frage, ob und wo ein Ehrengrab errichtet wird, gab es noch keine Entscheidung. Jürgens' Geburtsstadt Klagenfurt und auch Wien seien dafür vorstellbar, sagte Weber. Im Klagenfurter Stadttheater werden am kommenden Dienstag auf Wunsch von Jürgens' Bruder Manfred Bockelmann ein schwarz verhülltes Klavier und ein Kondolenzbuch aufgestellt, wie die Stadt mitteilte.

Udo Jürgens war in seiner Wahlheimat Schweiz am Sonntag bei einem Spaziergang zusammengebrochen. Er starb mit 80 Jahren im Krankenhaus von Münsterlingen an Herzversagen. Der Sänger und Pianist hatte bis Anfang Dezember den ersten Teil seiner "Mitten im Leben"-Tournee mit 26 Konzerten und 170.000 Zuschauern absolviert. Im Februar sollte eine zweite Serie mit 23 Auftritten beginnen. Ticketkäufer bekommen ab 7. Januar an allen Vorverkaufsstellen ihr Geld zurück.

jen/DPA / DPA