HOME

Sexuelle Übergriffe: "Super Size Me"-Star Morgan Spurlock: "Ich bin Teil des Problems"

In einem Twitter-Post verrät der Dokumentarfilmemacher Morgan Spurlock, wie er von einer Frau der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Außerdem beichtet er, einer Assistentin, die er über einen langen Zeitraum erniedrigt hatte, Schweigegeld gezahlt zu haben. Doch warum geht Spurlock damit jetzt an die Öffentlichkeit?

Morgan Spurlock steht vor dem McDonald's-Logo

Morgan Spurlock sieht sich als "Teil des Problems" und meint damit den systematischen Machtmissbrauch einflussreicher Männer in Hollywood. 

Picture Alliance

Als sich Morgan Spurlock 2004 für vier Wochen nur von McDonald’s Fast Food ernährte und seine Erfahrungen filmisch fest hielt, wurde er über Nacht zum umjubelten Doku-Star – eine Oscarnominierung für "Super Size Me" inklusive.

Jetzt ist der 47-Jährige von der Produktionsfirma, die er mitgegründet hatte, zurückgetreten. Der Grund: Angetrieben von den Enthüllungen um Harvey Weinstein, Kevin Spacey und Co. veröffentlichte er einen Brief auf Twitter, in dem er zugab, "Teil des Problems" zu sein. Dabei schilderte er zwei Ereignisse: Während seiner Zeit in der Uni habe er Geschlechtsverkehr mit einer Frau gehabt. Was er allerdings für einvernehmlich gehalten hatte, bezeichnete sie später als Vergewaltigung. "Wir zogen uns aus. Sie sagte, sie wolle keinen Sex, also haben wir uns nur ein bisschen hingelegt, geredet, uns geküsst, gelacht und dann hatten wir doch Sex", sagt Spurlock selbst über das Geschehene. "Dann hat sie angefangen zu weinen".

Jahre später, nach seinem Riesenerfolg mit "Super Size Me" zahlte er seiner persönlichen Assistentin ein Schweigegeld aus. Er hielt es für einen Witz, als er sie vermehrt "Hot Pants" oder "Sex Pants" nannte. Sie allerdings kündigte und verlangte von ihrem Ex-Chef eine Kompensation, damit sie niemandem von seinem Verhalten erzählte. "Ich hab realisiert, dass ich sie erniedrigt habe", gibt Spurlock in seinem Schreiben zu.

Darüber hinaus offenbart der Filmemacher, jede Freundin und jede seiner Frauen betrogen zu haben. "Immer wieder verletze ich die, die mir eigentlich am nächsten sind", sagt er. In Zukunft wolle er sich Hilfe suchen um nicht nur Teil des Problems, sondern irgendwann "Teil der Lösung zu sein".

Aber warum bekennt Spurlock ausgerechnet jetzt Farbe? Im Netz gehen die Meinungen darüber  auseinander. Während manche Spurlock als mutig bezeichnen, stören andere vor allem die Entschuldigungen, die er selber für sein Verhalten sucht: "Was brachte mich dazu? Ist es alles nur eine Ego-Frage? Oder war es die Tatsache, dass ich als Junge sowie als Teenager sexuell missbraucht wurde?". Auch seine Alkoholsucht – "Ich war seit 30 Jahren nicht mehr länger als eine Woche nüchtern" – nennt er als möglichen Grund. Für viele Twitter-User sind das nicht mehr als billige Ausreden. Und sein Brief ein Versuch, anderen Menschen zuvorzukommen, die sein grobes Fehlverhalten ans Licht hätten bringen können. "Inwiefern ist das mutig? Er hatte nur Angst, dass alles rauskommt und wollte die Story selber erzählen", schreibt ein User, ein anderer wird noch direkter: "Oh, Morgan Spurlock, bitte setz dich, halt den Mund und hör zu".




Ob aufrichtige Wiedergutmachung oder perfide PR-Strategie, eines ist klar: Jegliche Diskussion über das Thema Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt, ob in Hollywood oder bei uns, ist eine Diskussion, die geführt werden muss. Und zwar dringend. Inwiefern Spurlock seinen Worten Taten folgen lässt, bleibt derweil abzuwarten. Sein Rücktritt ist jedenfalls der erste Schritt in die richtige Richtung.

Die Akte Hollywood: Skandal um sexuelle Belästigungen: Das sind die prominentesten Fälle


ls
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(