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Vergewaltigungsvorwurf Prozess gegen Karl Dall noch nicht sicher


Eine Schweizer Journalistin behauptet, Karl Dall habe sie 2013 vergewaltigt. Laut "Bild" hat die Staatsanwaltschaft Zürich Anklage erhoben. Nach Justizangaben steht die Entscheidung aber noch aus.

Ob der Komiker Karl Dall wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Zürich vor Gericht gestellt wird, steht nach Justizangaben noch nicht endgültig fest. Die letztendliche Entscheidung darüber werde in etwa zehn Tagen gefällt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag.

Nach Abschluss der Untersuchungen hätten beide Parteien jetzt noch Gelegenheit, ergänzende Beweisanträge einzubringen, hieß es weiter. Danach werde die Staatsanwaltschaft definitiv darüber entscheiden, ob Anklage erhoben werde.

Dall hofft offenbar auf Gerichtsverfahren

Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge, geht Dall selbst aber davon aus, dass es zu einer Gerichtsverhandlung kommt. "Ich bin froh, dass es zum Prozess kommt, und ich habe damit auch gerechnet", zitierte die Zeitung den 73-Jährigen am Montag.

Eine Schweizer Journalistin wirft Dall vor, sie im September vergangenen Jahres in einem Hotel in Zürich vergewaltigt zu haben. Zwei Monate später erstattete sie Anzeige, Dall saß daraufhin vier Tage in Untersuchungshaft.

Der Komiker bestreitet die Tat. Es sei nicht einmal zum Sex gekommen. "Nun kann meine Unschuld endlich bewiesen werden. Damit wird dieser Alptraum endlich ein Ende finden", hofft er.

"Der größte Fehler meines Lebens"

Dall hatte die Journalistin am 5. September 2013 zu einem Interview getroffen und mit in seine Suite genommen. "Das war der größte Fehler meines Lebens", sagte der Schauspieler zu "Bild". "Ich wusste ja nicht, dass sie eine Stalkerin ist und in der Vergangenheit schon andere Prominente belästigt und beschuldigt hat."

mad/nck/DPA DPA

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