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Warnsignale früh erkennen Erstes Date und Kennenlernphase: Das sind die zehn größten Red Flags beim Verhalten

Erstes Date
Ewiges Gemecker und Beschweren ist ein No Go beim ersten Date und in der Kennenlernphase
© IMAGO / Wavebreak Media Ltd
Singles, die versuchen einen neuen Partner zu finden, sind beim ersten Date und der folgenden Kennenlernphase spitzfindiger als Sherlock Holmes. Sie achten auf alles, was ein Warnsignal sein könnte. Zehn Verhaltensweisen finden viele Menschen besonders schrecklich.

Mit einem gesunden Menschenverstand, ohne die rosarote Brille, die alles vernebelt, und mit ein bisschen Erfahrung fällt einem das Daten leichter. Wenn man einen Partner fürs Leben finden möchte, muss man sich in der Regel erstmal durch eine Vielzahl erster Dates und Kennenlernphasen quälen und mit Sicherheit auch die ein oder andere Enttäuschung in Kauf nehmen. 

Damit man aber recht frühzeitig die Spreu vom Weizen trennen kann und nicht zu viel unnötige Zeit in den oder die Falsche/n investiert, hat die Dating-Plattform "ElitePartner" eine Studie in Auftrag gegeben, die die zehn schlimmsten Red Flags (neuestes Wort der Dating-Sprache für Warnsignale) gezielt zusammenfasst. Für die Studie wurden 2058 Singles im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. 

Der klare Sieger der Top-Ten-Liste ist vor allem das ewige Gejammer und Gemecker. Wird ein solches Verhalten beim anderen in der Kennenlernphase erkannt, sind fast die Hälfte aller Singles abgeturnt. 

Erstes Date und Kennenlernphase: Diese zehn Verhaltensweisen sollte man unbedingt vermeiden

  1. Beschwerden und Jammereien (45 Prozent schreckt dies ab)
  2. Häufige Erwähnung von Ex-Partner/in (40 Prozent)
  3. Sich selten von sich aus melden (38 Prozent)
  4. Häufige Missverständnisse (38 Prozent)
  5. Persönliche Kritik, Abwertung (35 Prozent)
  6. Sprunghaftes Verhalten (35 Prozent)
  7. Keine Vorstellung bei Familien-/Freundeskreis (30 Prozent)
  8. Selten von sich aus Treffen vorschlagen (29 Prozent)
  9. Wenig über Gedanken und Gefühle sprechen (27 Prozent)
  10. Ausflüge/Urlaube mit anderen planen (27 Prozent)

Die Studie ergab auch, dass gerade Frauen kompromissloser beim Kennenlernen sind als Männer. 48 Prozent würden sich abwenden, wenn sie sich kritisiert fühlen, wenn ihr Date also beispielsweise ihre Kleidung, ihren Geschmack oder ihre Einstellungen abwertet. Männer sind in dieser Hinsicht resistenter: Nur 23 Prozent wären von persönlicher Kritik in der Kennenlernphase so irritiert, dass sie sich zurückziehen würden. Auch beim Thema Kommunikation sehen Frauen schneller eine Red Flag als Männer. Wenn jemand sich selten von sich aus meldet, ist es für jede zweite Frau (47 Prozent) und jeden dritten Mann (31 Prozent) keine gute Partie. 

Unsere Intuition ist meist ein gutes Radar, um den Dating-Markt vorab ein wenig auzusieben. Doch die Psychologin Lisa Fischbach rät auch bei zu schnellem Aussortieren des Gegenübers zur Vorsicht: "Unsicherheit und Aufregung können auch zu unauthentischen Verhalten führen. Bei Irritationen sollte man besser nachfragen, wie etwas gemeint ist, als verurteilen."

Quelle:  ElitePartner

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