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Berlin: Der Nabel der Modewelt

Die Modemacher blicken auf Berlin: Mit gleich sieben Messen an einem Wochenende will die Hauptstadt zur Modemetropole werden. Branchenexperten sehen das jedoch kritisch.

Von den "goldenen 20er Jahren" in Berlin schwärmen Modemacher noch heute - von den Zeiten, als die Stadt sich als "Nabel der Welt" oder wenigstens der Modewelt verstand. Mit sieben großen Modemessen oder Ausstellungen will Berlin an diesem Wochenende an diese Epoche anknüpfen. Die Designer-Shows "Bread&Butter", "Premium" und "Spirit of Fashion" gelten schon als etabliert. Neu hinzu kommen die "luxury trade show", die "EuroFashion Week", "Fame" und vor allem die "B in Berlin", mit der die Hauptstadt der Düsseldorfer Modemesse CPD den Rang ablaufen will.

"Berlin greift das Rheinland an"

In Nordrhein-Westfalen, das traditionell die wichtigsten Damen- und Herrenbekleidungsmessen Deutschlands beheimatet, hat man die Kampfansage empört aufgenommen. "Berlin greift das Rheinland an", titelte unlängst die "Rheinische Post". Auch die Modemacher sind irritiert von der Messelandschaft, die sich inzwischen auf Düsseldorf, Köln, München und Berlin verteilt. "Wir appellieren dringend an die Branche, sich im Interesse der Einzelhändler auf einen Ort zu konzentrieren", sagte Thomas Rasch, Hauptgeschäftsführer des Modeverbands Deutschland "german fashion".

An diesem Wochenende sind die Augen der Modemacher erst einmal auf Berlin gerichtet - und sei es nur, um abzuschätzen, wohin die Reise geht. Es gibt viel zu sehen. Bei der Szene-Trendshow "Bread and Butter" im ehemaligen Siemens-Kabelwerk in Spandau präsentieren sich gut 600 Labels. Mit "milk&honey" wurde erstmals ein eigener Bereich für exklusive Damenkollektionen eingerichtet. Die "Premium Exhibitions" zeigt Luxus-Labels am Leipziger Platz.

Am Pariser Platz steigt die Deutschland-Premiere der "luxury trade show", mit der die Französin Carole de Bona seit 2003 Erfolge in Paris gelandet hat. Unter den 25 Labels finden sich Jean Paul Gaultier und Strenesse. Zielgruppe sind Facheinkäufer der Edel-Boutiquen, nicht zuletzt aus Osteuropa. Die Luxusmesse versteht sich als "Preview" für die neuen Kollektionen, die der Öffentlichkeit erst im Februar in London, Mailand und Paris vorgestellt werden.

"Die Hauptstadt ist kreativer Mittelpunkt Deutschlands

Mit Spannung wird auch die Premiere der "B in Berlin" erwartet, die mit mehr als 200 Ausstellern vier Messehallen unter dem Funkturm füllt. Am Führungsanspruch lässt der Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH, Christian Göke, keinen Zweifel: "Die Hauptstadt ist kreativer Mittelpunkt Deutschlands und eröffnet die Entwicklungschancen, die die Branche jetzt benötigt."

Berlin mit seinen Hunderten von Designern - viele in winzigen Läden jenseits der Hauptstraßen angesiedelt - bietet nach Einschätzung vieler Modemacher eine interessante, "schräge" Szene für Kunden und Händler aus aller Welt. Auf der "Sprit of Fashion" in Spandau zeigen mehr als 150 Aussteller ihre Entwürfe: Punk, Gothic, Rock, Fetisch, Dessous, Rave, Tattoo und Piercing.

Experten betrachten den Kampf der Städte mit Sorge

Die Modemesse "Fame" präsentiert im Sony Center Hip-Hop- und Sportkleidung. Im Berliner "Proletenbezirk" Wedding präsentieren sich 27 junge Designer unter dem Titel "Wedding Dress 1". Und die "EuroFashionWeek" am Prenzlauer Berg will zur Plattform für europäischen Nachwuchs-Designer werden.

Inspirationen kann die deutsche Bekleidungsbranche allemal gebrauchen, denn Umsatzzuwächse werden derzeit fast nur beim Export registriert. Trotzdem sehen Fachleute den "Kampf" zwischen Berlin und dem Rheinland mit Sorge: "Für den Handel ist das der absolute Horror. Wenn es in Deutschland keinen einheitlichen Messeplatz gibt, könnten am Ende die ausländischen Standorte davon profitieren", warnt etwa Brasch.

Ayala Goldmann(AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?