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Schuhe: Schmerzfrei stöckeln

Sie sorgen für die perfekte Silhouette - und für schmerzende Füße: Highheels sind der geliebte Feind der Frauen. Wie man sie trägt, ohne (zu sehr) zu leiden und was man tun kann, damit die Füße knabberzart bleiben.

Von Ulrike Blieffert

"Stehen Sie barfuß auf einem Bein. Stützen Sie sich an der Wand ab und drücken Sie sich so hoch wie möglich in den Ballenstand. Den Fuß langsam auf halbe Höhe absenken. 25 Mal wiederholen, dann das Bein wechseln." Diese Übung empfiehlt Dianne Brill, New Yorks It-Girl der 80er-Jahre und Autorin von "Dressed to kill - So werde ich eine Sex-Göttin", Frauen, die Probleme haben auf Stöckelschuhe zu laufen. Und spätestens nach einer durchtanzten Nacht ist das fast jede. Auf hohen Absätzen steht man immer am Abgrund. Hier die besten Tipps und Tricks zum Überleben.

Der perfekte Schuh ist ein Slingpump mit einem breitem Riemen quer über dem Vorderfuß. "So zeigt man Zehen, ohne dass der Fuß zu nackt wirkt", erklärt Dianne Brill, "und die Beine werden optisch noch ein bisschen mehr gestreckt." Statt Stilettos empfiehlt die Expertin, die angeblich auch zuhause Highheels trägt, Absätze in Zuckerwürfelform, die etwas mehr Halt geben. Noch ein Trick: Einlagen - niemand sieht sie, aber sie verhindern, dass der Fuß im Schuh rutscht.

Ohne schöne Füße nützt natürlich auch das teuerste Paar Highheels von Manolo Blahnik oder Roger Vivier nichts. Die Pediküre kann man auch günstig zuhause erledigen. Dianne Brills Peeling-Rezept für knabberzarte Füße: Sehr reichhaltiges Öl aus der Apotheke mit grobem Zucker und Salz mischen. Das Ganze großzügig auftragen und dicke Socken drüberziehen. "Für diesen Abend sollte man alle Dates absagen", empfiehlt Brill. Ist ja klar: Eine Sex-Göttin würde sich nicht mal tot in Tennissocken erwischen lassen.

Wenn es nach allen Vorbereitungen endlich "Action" heißt, gilt: Je höher die Highheels sind, desto länger sollte der Rock der Trägerin sein. Sonst wirkt das Party-Outfit statt sexy leider nur billig. Und wer nach ein paar Tänzchen doch eine Pause braucht, muss deshalb seine Schuhe noch lange nicht züchtig unter dem Tisch verstecken. "Man schlägt die Beine übereinander und setzt einen Fuß in Szene", sagt Dianne Brill, "zum Beispiel kann man den Riemen wie zufällig die Ferse hinabrutschen lassen." Kein Zweifel, als Sex-Göttin ist man schwer beschäftigt. Die Kunst besteht darin, es spielerisch aussehen zu lassen.

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