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Kurz nach "Megxit"-Entschluss: Fromm und fröhlich in der Kirche: Ausgerechnet Prinz Andrew wird zur Stütze für die Queen

Zeit für die Kirche bleibt der Queen auch in den turbulentesten Phasen ihres Lebens. Am Sonntag wurde die Monarchin von Prinz Andrew begleitet. 

Prinz Andrew und Queen Elizabeth II.

Prinz Andrew und Queen Elizabeth II. nach dem Gottesdienst in Hillington

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Er profitiert von der anhaltenden Debatte um Prinz Harrys und Herzogin Meghans Ausstieg aus dem royalen Leben: Kaum jemand spricht noch über Prinz Andrew, der im November vergangenen Jahres für einen Skandal gesorgt hatte, als er sich in einem BBC-Interview um Kopf und Kragen redete. Er wurde vom Lieblingssohn der Queen zur Lachnummer im Königspalast. 

Doch jetzt, fast genau drei Monate später, kommt Prinz Andrew eine neue Rolle zu. In den turbulenten Zeiten rund um den sogenannten "Megxit" kümmert sich der 59-Jährige um seine Mutter, Queen Elizabeth II. Am Sonntag besuchten Andrew und die Monarchin einen Gottesdienst in der St. Mary the Virgin Kirche in Hillington, Norfolk.

Prinz Andrew begleitet die Queen zum Gottesdienst

Während sich Andrew gerade erst von seinen royalen Verpflichtungen zurückgezogen hatte, zeigte er sich am Sonntag guten Mutes an der Seite seiner Mutter, als die Schaulustige in dem kleinen Ort begrüßte. Noch an Weihnachten hatte er den traditionellen 12 Uhr Gottesdienst gemieden und stattdessen den weniger besuchten um 9 Uhr angesteuert. 

Wie royale Insider der britischen "The Sun" verraten haben, ist Andrew der Fels in der Brandung für seine 93-jährige Mutter. "Andrew telefoniert ständig mit ihr und ist nun für ein paar Tage zu ihr gefahren. Er hat offensichtlich viel Freizeit, aber er wäre ohnehin als Schulter zum Ausweinen da gewesen", so der Vertraute. "In den Augen der Öffentlichkeit mag er am Ende sein, aber er fühlt sich verpflichtet, die Königin und Prinz Philip zu unterstützen und sie durch diese Tortur zu bringen."

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Verbindung zu Jeffrey Epstein

Erst kürzlich sorgte der ehemalige Sprecher der Königin, Dickie Arbiter, im britischen Frühstücksfernsehen für Entsetzen, als er erklärte, warum die Queen vom "Megxit" erschütterter sein dürfte als vom Skandal um Prinz Andrew. Der Bruder von Prinz Charles war eng befreundet mit dem Pädophilen Jeffrey Epstein und wurde selber beschuldigt, Sex mit einer Minderjährigen gehabt zu haben. "Denn sehen Sie", führte Arbiter aus, "die Sache mit Epstein und Andrew läuft schon ewig." 

Quelle: "The Sun"

ls