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"Dreifarbige Sklaven-Sandalen": Zara empört erneut mit modischer Geschmacklosigkeit

Nach dem Auschwitz-Look ist vor den Sklaven-Sandalen: Wieder einmal preist das spanische Textilunternehmen Zara ein recht fragwürdiges Kleidungsstück in seinem Onlineshop an.

Die ominösen "Sklaven-Sandalen" aus dem Online-Shop von Zara

Die ominösen "Sklaven-Sandalen" aus dem Online-Shop von Zara

Ja, was ist denn da schon wieder bei Zara los? Nachdem das spanische Textilunternehmen im vergangenen Jahr schon mit seinem Kindershirt im Auschwitz-Look für reichlich Empörung gesorgt hatte, wird jetzt mit "dreifarbigen Sklaven-Sandalen" nachgelegt. Zwar sind die Schuhe mittlerweile nicht mehr im Onlineshop über die Suche zu finden (sicher ist sicher), doch bei Twitter sorgten sie bereits für Gesprächsstoff.

Nicht auszuschließen ist, dass es sich bei den "Sklaven-Sandalen" um einen Übersetzungsfehler seitens Zara handelt. Im Spanischen heißen diese Art Schuhe "sandalias esclavas" (sandalias = Sandalen; esclavas = Sklaven). Eine Eins-zu-Eins-Übersetzung ins Deutsche ist jedoch wenig sinnvoll, kennt man hierzulande doch vor allem Römer- oder Gladiatoren-Sandalen.

Die Sandalen werfen in der Twitter-Gemeinde bissige Fragen auf - einige wittern jedoch auch kalkulierte Skandal-PR:

Oder macht Zara jetzt gar in BDSM-Mode? Auch das wurde bei Facebook, zwar nicht ganz ernst gemeint, gefragt:

Ernsthaft Zara? Sklaven-Sandalen? Oder seid ihr jetzt ein...
Posted by Daniel Schneider on Dienstag, 7. April 2015

Was genau es mit dem neuerlichen modischen Fehlgriff auf sich hat, dazu äußerte sich Zara bislang nicht. Damals entschuldigte man sich schnellstmöglich für das Kindershirt im Auschwitz-Look und nahm es umgehend aus dem Handel. Laut Zara ließ man sich durch Westernfilme inspirieren.

Auch eine Tasche mit Swastika-Symbol, jenes Kreuzsymbol, das die Nazis in den 1920er Jahren übernahmen beziehungsweise es für ihre Zwecke missbrauchten, fand bei den Käufern durch die Zweideutigkeit keinen wirklich positiven Anklang.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.