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Yoga: So wird man vom Anfänger zum Yoga-Profi

Im neuen Jahr endlich Yoga üben? Die Yoga-Lehrerin Nadezhda Georgieva gibt im Interview Tipps, wie man die Scheu vor den Asanas verliert.

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Wer sich zum Start des neuen Jahres vorgenommen hat, regelmäßiger Yoga zu üben, beziehungsweise überhaupt erst einmal damit anzufangen, scheitert oft am inneren Schweinehund. Doch auch, wie man richtig an die Übungen herangeht, ist für viele ein Rätsel.

Um den Einstieg zu erleichtern, und die Scheu vor der Praxis zu nehmen, hat die Berliner Produzentin und Yoga-Lehrerin Nadezhda Georgieva das Buch "Ausrichtung in der Yoga Asana" geschrieben. Zusätzlich kann man sich mithilfe der eigens entwickelten Augmented Reality App zusätzliches Wissen aneignen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news gibt Georgieva Tipps, die man auf dem persönlichen Yoga-Weg beachten sollte.

Welche Tipps haben Sie allgemein für Yoga-Einsteiger?

Nadezhda Georgieva: Eine gute eigene Matte sollte jeder haben, sie ist sozusagen der eigene fliegende Teppich. Unbedingt zu Basics-Klassen gehen. Dranbleiben, sich auf Transformation einlassen, Ausdauer und Beständigkeit pflegen. Sich und seinem Körper Zeit geben, in das Yoga (Asana) eintauchen und reinwachsen zu können; nicht über den Willen, sondern über das Annehmen und Zulassen arbeiten. Mit dem richtigen Maß praktizieren: weder sich langweilen noch übernehmen. Man muss ins Licht treten wollen. Sucht euch außerdem ein gutes Studio: sauber, klar, mit einer guten Atmosphäre und erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern.

Warum ist es so wichtig, sich als Yoga-Anfänger ein Grundwissen über die Übungen anzueignen?

Georgieva: Grundsätzlich ist es immer wichtig, bei der Basis anzufangen. Nicht nur beim Yoga. Es ist wie beim Hausbau: Wenn man kein stabiles Fundament hat, wird das Haus zusammenbrechen. Beim Yoga ist Grundwissen unumgänglich, um Verletzungen vorzubeugen und sicher zu praktizieren. Außerdem schöpft man mehr aus der eigenen Praxis, wenn man weiß, wo die Haltung greifen soll: Dann kann man die positiven Effekte des Yoga besser erfahren.

Wie findet man am besten heraus, was für ein Körpertyp man ist?

Georgieva: Indem man bei der Praxis beobachtet, was einem leichter oder weniger leichtfällt: Ist man eher kräftig oder eher flexibel, wo genau ist man kräftig oder flexibel, wo nicht so? Wir sind grundsätzlich aber alle gemischte Typen. Man sollte am besten an der "schwächeren" Seite arbeiten, um durch die Praxis den Körper auszubalancieren.

Wie sind Sie selbst zum Yoga gekommen?

Georgieva: Ich bin über meinen alten Freund Victor Thiele, der mich mitgeschleppt hat, zum Yoga geraten. Nach meiner zweiten Klasse bei Spirit Yoga in Berlin hat Patricia Thielemann im Imperativ zu mir gesagt " ...und nächstes Jahr machst du die Yoga-Lehrer-Ausbildung bei mir..." Und weil ich grundsätzlich ein sehr neugieriger Mensch bin, der gerne Neues lernt, habe ich angefangen, mich damit zu beschäftigen und tatsächlich direkt meine erste Ausbildung bei ihr gemacht.

Was würden Sie rückblickend anders machen auf Ihrem persönlichen Yoga-Weg?

Georgieva: Nichts. Ich habe mir immer die besten Lehrer/innen ausgesucht und alles aufgesogen wie ein Schwamm; ich habe einen guten Instinkt für die richtigen Leute, die in der Lage sind und auch die Power haben, mich zu bewegen. Ich würde es immer wieder genauso machen.

Was war Ihnen bei der Gestaltung Ihres Yoga-Buchs besonders wichtig? Wen wollen Sie vor allem damit ansprechen?

Georgieva: Es war mir wichtig, dass es schlicht, klar, auf den Punkt ist; dass es gut aussieht, modern und innovativ ist und dass es auf verschiedenen Ebenen greift und somit verschiedene Lerntypen anspricht. Ansprechen will ich absolut alle. Das Buch ist so konzipiert, dass jeder einen Zugang finden kann. Leute, die schon mit Yoga in Berührung waren und davon abgekommen sind. Leute, die bisher vielleicht Berührungsängste hatten. Yogis, die schon regelmäßig üben und tiefer einsteigen wollen, aber auch Lehrerinnen und Lehrer.

Wie finde ich den Yoga-Lehrer, der am besten zu mir passt? Auf was muss ich achten?

Georgieva: Das kann ich nicht pauschal sagen, weil jeder mit anderen Leuten eine gute Chemie hat. Aber einige Gedanken dazu: Viele Leute verstecken sich vor Personen, die sie herausfordern, aber ich würde mir immer einen Lehrer suchen, der mich herausfordert, aus meiner Komfortzone holt. Einen, der sehr klar ist, der mich auf verschiedenen Ebenen bewegt und inspiriert, über mich hinaus zu wachsen. Ein guter Lehrer bzw. eine gute Lehrerin kann die Energie innerhalb von Klassen halten und lenken, gibt klare verbale Ausrichtungsanweisungen, unterrichtet sinnvolle Sequenzen und gibt hervorragende Hands On Assists. Gute Lehrer/innen können Yoga als ganzheitliches Prinzip vermitteln.

SpotOnNews
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.