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Sängerin mit mexikanischer Familie: Selena Gomez ermutigt Absolventen aus Migrantenfamilien: "Ihr sollt wissen, dass ihr von Bedeutung seid"

Die Organisation "Define American" richtete eine Online-Zeremonie für Absolventen aus, deren Familien erst seit wenigen Generationen in Amerika leben. Eine berühmte Gratulantin war Sängerin Selena Gomez, die mexikanische Wurzeln hat.

Sängerin Selena Gomez

Sängerin Selena Gomez

DPA

Popstar Selena Gomez hat eine Ansprache an die sogenannten "Immigrads" gerichtet, also Absolventen, deren Familien aus anderen Ländern in die USA eingewandert sind. Die Sängerin mit mexikanischen Wurzeln sprach auf einer Abschluss-Zeremonie von "Define American", einer Organisation, die sich für vernachlässigte und ausgeschlossene Communities in Amerika einsetzt. Mit der #Immigrad-Abschlussfeier will die Initiative Absolventen ehren, die in erster, zweiter oder dritter Generation in Amerika leben. Gerade während der Pandemie, würden viele Communities von Migranten vernachlässigt. 

Die Zeremonie von "Define American" fand virtuell statt, was sie aber nicht weniger real und wichtig mache, sagte Gomez. Für die Familien und Communities der Absolventen seien die Erfolge sehr wichtig und bedeutend. Sie hoffe, dass der Abschluss für die Absolventen alle Türen öffne und sie zu dem werden könnten, was sie sich wünschten. Laut "Define American" sind viele der Absolventen die ersten, die in ihrer Familie die Highschool oder das College abschließen und der Abschluss für ihren Platz in der Gesellschaft deshalb umso bedeutender. 

"Die Erfahrungen von Migranten sind ein wichtiger Teil der amerikanischen Geschichte"

Gomez' Familiengeschichte ist selbst eine Geschichte der Immigration. Ihre Familie wanderte aus Mexiko in die USA ein und legte so die Grundsteine für die eigene und Selena Gomez' amerikanische Lebensgeschichte. Gomez sagt, sie sei stolz, in der dritten Generation Mexiko-Amerikanerin zu sein. Es gäbe viele Geschichten wie die ihre und deshalb wolle sie den Absolventen klar machen, welche Bedeutung sie spielen und dass auch sie und ihre Erfahrungen ein wichtiger Teil der amerikanischen Geschichte seien.

Schon 2019 hatte sich die Sängerin in einem Essay im "Time Magazine" zu Immigration geäußert. Sie werde nie vergessen, wie gesegnet sie damit sei, in Amerika geboren zu sein, durch den Mut ihrer Familie, aus Mexiko auszuwandern. Wenn sie die Debatte über Immigration in den USA verfolge, mache sie sich Sorgen um Menschen in ähnlichen Situationen. Als mexikanisch-amerikanische Frau sehe sie sich deshalb in der Pflicht, ihre Reichweite zu nutzen, um eine Stimme für diejenigen zu sein,, die nicht selber sprechen könnten.

Quellen: Define American / Good Morning America / "Time"

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