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Fußball vor 15 Jahren: Bundesliga-Nostalgie: Als Jeremies noch grätschte und Toppmöller auf der Bank qualmte

15 Jahre ist es mittlerweile her, als der Königstransfer der Bundesliga nicht Leroy Sané heißen sollte, sondern Roy Makaay. Damals coachte ein gewisser Volker Finke den SC Freiburg – oder wie böse Zungen sagen würden: die georgische Nationalmannschaft. Ein nostalgischer Rückblick.

Bundesliga-Nostalgie: Als Jeremies noch grätschte und Toppmöller auf der Bank qualmte

Grätschen waren die Bundesliga-Fans von Jens Jeremies – wie hier im Bild gegen Dortmunds Stefan Reuter – gewohnt 

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Es war nur eine Instagram-Story von Comedy-Autor und Podcaster Tommi Schmitt ("Gemischtes Hack"), wie er das offizielle Buch zur Bundesliga-Saison 2003/2004 auspackte. Doch bei seinen Fans löste es etwas aus, das normalerweise nur Menschen kennen, die Boris Beckers ersten Wimbledon-Sieg live miterlebt haben: Sport-Nostalgie.

Als Schmitt wenig später ein Foto vom "Fußballmanager 2004"-Cover, auf dem Reiner "Calli" Callmund abgebildet ist, in seinem Feed postete, sehnten sich fast alle in den Kommentarspalten nach den alte Zeiten: "'Fußball Manager 2003' war mein Favorit", schrieb Dortmund-Profi Marcel Schmelzer. Und Fernsehmoderator Icke Dommisch befand: "Der '99er Fußball Manager war der King. Auf zwei dann der 2004er, bis zum abwinken geknechtet das Ding." 

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früher war alles besser

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Tatsächlich war die Welt des Fußballs in der Saison 2003/2004 noch eine andere. Die Kommerzialisierung beherrschte die Bundesliga noch nicht völlig. Während heute für gar nicht mal so überragende Spieler gerne mal 30 bis 50 Millionen gezahlt werden, waren die 19,75 Millionen Euro, die Bayern München für Roy Makaay an Deportiva La Coruna blechte, eine unfassbare Summe. Damals galt der niederländische Stürmer als absoluter Top-Transfer, hatte er doch in der vorherigen Spielzeit in der spanischen Primera Division 29 Treffer erzielt.

Bundesliga: Sturm-Duo Wichniarek und Bobic

Dabei war sein Wechsel aus der spanischen ersten Liga in die Bundesliga eigentlich ein Rückschritt – auch wenn er der Presse versicherte: "Für mich ist der deutsche Fußball sehr wettbewerbsfähig. Bayern spielt in der gleichen Klasse wie Real Madrid, Manchester United oder die italienischen Spitzenklubs." Der Realität entsprach das allerdings nicht.

Ganz im Gegenteil, die Bundesliga glich einer qualitativen Berg- und Talfahrt. Es gab Spieler von internationalem Format wie Marcelinho, Ballack, Lucio, Kahn, Rosicky und Berbatov. Genauso gab es aber auch Spieler, die mehr für ihren Einsatz als ihr Talent bekannt waren. Dazu zählte definitiv Herthas damaliges Sturm-Duo Wichniarek und Bobic, das mit insgesamt neun Toren die Bundesliga wegballerte. Und auch die Zerstörer Carsten Ramelow und Jens Jeremies gehören aus heutiger Sicht in die Kategorie des längst vergessenen Fußballs.

Über letzteren erzählte Mehmet Scholl in einem Interview die Geschichte: "Einmal gegen Arsenal London, da hat der Jens Jeremies deren Franzosen Vieira umgetreten – aber übel! –, und als der wieder aufstand, hat der Jerry zu ihm gesagt: 'Siehst du die Mittellinie? Kommst du drüber, macht es aua! Hier drüben aua, da drüben gut!'"

Als Gladbach noch auf dem Bökelberg kickte

Es waren aber nicht nur die Qualität der Spieler und deren Spielweise, die die Bundesliga vor 15 Jahren zu etwas Besonderem machte. Auch das Bild, was man von den einzelnen Vereinen damals hatte, war ein anderes. Der SC Freiburg war für seine Vorliebe für Georgier bekannt. Während Trainer Volker Finke in seinem Strandkorb am Spielfeldrand saß, versuchten Iashvili, Tskitishvili und Kobiashvili, den Abstieg zu vermeiden.

Selbst der HSV hatte noch nicht den Ruf eines Chaos-Klubs. (Zumindest nicht in diesem Ausmaß.) Stattdessen waren die Hanseaten ein durchschnittlicher Bundesliga-Verein, der mit Spielern wie Bernd "wenn nicht der Ball – dann der Gegner" Hollerbach und Trainer Klaus Toppmöller – der während eines Spiels gern mal die ein oder andere Genusszigarette rauchte – im gesicherten Mittelfeld der Tabelle herumdümpelte.

Die Bundesliga Anfang der 2000er-Jahre war gefangen zwischen der einsetzenden Kommerzialisierung und den Altlasten früherer Jahre. Beispielsweise hatten noch kaum Vereine den Namen ihres Stadions verkauft. Der TSV 1860 München und der FC Bayern München spielten noch im maroden Olympiastadion, Borussia Mönchengladbach war ein Sorgenkind, das im altehrwürdigen Bökelbergstadion mehr schlecht als recht kickte. Und: Die erste Liga hatte mit Hansa Rostock noch einen Verein aus dem Osten, der nicht das Produkt eines Getränkeherstellers war. (Union Berlin klammern wir als Klub aus der Hauptstadt einfach mal aus.)

Warum sich 15 Jahre wie eine Ewigkeit anfühlen

Obwohl das alles gerade einmal 15 Jahre her ist, scheint es heute Lichtjahre entfernt zu sein. Denn die Entwicklung in den vergangenen Jahren verlief rasant. Das fängt bei den Vereinen an, die (den HSV mal ausgenommen) professioneller geworden sind. Geht bei den Stadien weiter, die inzwischen viel schöner und voller sind. Und endet mit der fußballerischen Qualität, die sich im Vergleich zu damals enorm verbessert hat – sowohl taktisch als auch technisch.

Und doch vermisst man irgendwie die gute alte Zeit, wenn man Bilder sieht wie die von Tommi Schmitt. Man sehnt sich danach, dass Peter Neururer wieder vor der Bochumer Fan-Kurve einen Tanz hinlegt, Rudi (Ruhe in Frieden!) Assauer sich auf der Tribüne wieder eine Zigarre anzündet, Dieter Hoeneß als Hertha-Manager gegen Ende des Spiels von der Tribüne an den Spielfeldrand wechselt – und sein Bruder Uli wieder knallrot anläuft, weil die Bayern nicht gewinnen. Weil damals die Bayern tatsächlich noch ziemlich oft nicht gewonnen haben. Zumindest, wenn man die heutigen Maßstäbe anlegt.

Aber wahrscheinlich geht es der Ü50-Generation nicht anders, wenn sie Horst Hrubesch, Kevin Keegan oder Berti Vogts sehen.

Quellen: FAZ / Kicker / Süddeutsche / Hamburger Abendblatt

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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg