Bundesliga Bayern und Heidenheim feiern dramatische Siege

Bayern-Spieler Luis Diaz (vorn) feiert sein spätes Tor im Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli
Bayern-Spieler Luis Diaz (vorn) feiert sein spätes Tor im Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli
© Oryk HAIST / Imago Images
Drama oben und unten in der Bundesliga: Tore in der Nachspielzeit retten den Bayern gegen St. Pauli den Sieg – und in Berlin dreht Heidenheim das Spiel in letzter Sekunde. 

Der FC Bayern München hat mit einem Last-Minute-Sieg in der Bundesliga auf die erste Saison-Niederlage beim FC Arsenal reagiert. Drei Tage nach dem 1:3 in der Champions League gewann der Fußball-Rekordmeister am zwölften Spieltag gegen den FC St. Pauli durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 3:1 (1:1). Durch den Heimsieg bauten die Münchner ihren Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte aus.

Der 1. FC Köln kam im Mittelfeld-Duell bei Werder Bremen erst in der Nachspielzeit zu einem 1:1 (1:0). Noch bitterer lief es für Union Berlin: Die Köpenicker verloren gegen den 1. FC Heidenheim durch zwei Gäste-Tore in der Nachspielzeit 1:2 (1:0). Einen 38. Geburtstag zum Vergessen erlebte Augsburgs Trainer Sandro Wagner bei der 0:3 (0:3)-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim in Sinsheim.

Bundesliga: FC Bayern müht sich zum Sieg gegen St. Pauli

Überraschend schwer taten sich die Münchner beim späten 3:1 gegen den mit acht Niederlagen in Serie angereisten FC St. Pauli. Andreas Hountondji (6. Minute) schockte den Rekordmeister früh, der erst kurz vor der Pause zum Ausgleich durch Raphael Guerreiro (44.) kam. Erst in der Nachspielzeit trafen Luis Díaz (90.+3) und Nicolas Jackson (90.+6) zum Bayern-Sieg.

Werder Bremen hat den vierten Heimsieg in Serie spät verspielt. Die Grün-Weißen führten gegen den 1. FC Köln lange mit 1:0, ehe Kölns Top-Talent Said El Mala (90.+1) den späten 1:1-Endstand erzielte. Werder-Verteidiger Niklas Stark sah in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot. Im ersten Durchgang hatte Marco Friedl (22.) die Elf von Trainer Horst Steffen zunächst in Führung gebracht.

Drama an der Alten Försterei

Union Berlin hat erneut einen Sieg in der Bundesliga gegen den als Tabellenschlusslicht angereisten 1. FC Heidenheim verpasst – und das beim 1:2 auf besonders dramatische Weise. Im fünften Vergleich führten die Köpenicker durch ein Tor von Rani Khedira (43.) zwar lange, wurden am Ende aber doppelt bestraft. Stefan Schimmer (90.) und Jan Schöppner (90.+5) drehten die kampfbetonte Partie zugunsten der Heidenheimer, die durch den Auswärtssieg den letzten Tabellenplatz verließen.

Die TSG 1899 Hoffenheim hat ihrem früheren Nationalstürmer Sandro Wagner den 38. Geburtstag schwer verdorben. Beim 3:0 entschieden die Gastgeber das Duell mit dem FC Augsburg schon vor der Pause. Youngster Bazoumana Touré (16. Minute), Wouter Burger (26.) und ein Eigentor Cedric Zesiger (45.) sorgten in Sinsheim für klare Verhältnisse.

DPA
epp

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