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Neue Netflix-Serie: "Delhi Crime": Das abscheuliche Verbrechen, das ein ganzes Land verändert hat

2012 sorgte eine Gruppenvergewaltigung mit Todesfolge weltweit für Entsetzen. In Indien, wo Gewalt gegen Frauen gerne ignoriert wird, beförderte der an Brutalität nicht zu überbietende Fall ein Umdenken. Die Netflix-Serie "Delhi Crime" zeichnet die Ereignisse nun nach.

Delhi Crime

Überführt und abgeführt: Der Haupttäter Jai Singh (Mridul Sharma, 2. v. r.) unter Beobachtung der leitenden Ermittlerin Vartika Chaturvedi (Shefali Shah, l.) in der Netflix-Serie "Delhi Crime"

Was Jyoti Singh am 16. Dezember 2012 tut, darf nicht sein. Zumindest nicht aus der Sicht des durchschnittlichen indischen Mannes. Denn die 23-Jährige treibt sich mit ihrem Freund nach 21 Uhr noch auf der Straße herum. Sie waren in einem Kino in Süd-Delhi und haben sich "Life of Pi" angesehen – für Singh eine willkommene Ablenkung von ihrem Medizinstudium. Sie will Physiotherapeutin werden.

Doch sie wird nach diesem Abend keine zwei Wochen mehr leben. Denn Singh und ihr Begleiter steigen auf dem Heimweg in einen Bus, in dem sich bereits sechs Männer befinden. Die Gruppe provoziert einen Streit mit dem Pärchen, schlägt den jungen Mann nieder und fällt dann über Singh her.

Das Verbrechen, das einen Nerv trifft

Zu sechst vergewaltigen die Männer die Frau im fahrenden Bus und traktieren sie dabei mit einer Eisenstange so brutal, dass die Gedärme austreten. Anschließend werfen sie das Opfer nackt in den Straßengraben. Singh erleidet schwerste innere Verletzungen, denen sie schließlich am 29. Dezember erliegt.

Das abscheuliche Verbrechen, das nun auch Thema der neuen Netflix-Serie "Delhi Crime" ist, macht anschließend weltweite Schlagzeilen. Aber vor allem in Indien – einem Land, in dem auch schwerste Gewalt gegen Frauen fast schon traditionell geduldet wird – trifft es einen Nerv: Millionen gehen auf die Straße, demonstrieren für die bessere Behandlung von Missbrauchsopfern und gegen das schlampige Justizsystem.

Singhs Vater entschließt sich in einem symbolischen Akt, nach dem Tod seiner Tochter ihren Namen öffentlich zu machen – was in der indischen Schamkultur für Vergewaltigungsopfer eigentlich gesetzlich verboten ist, solange Angehörige es nicht ausdrücklich erlauben.

Schon kurz nach der Tat und dem öffentlichen Aufschrei verändern sich die Zustände im ganzen Land: Strafen für Vergewaltigung werden verschärft und Schnellverfahren eingeführt. Außerdem hat sich die Zahl angezeigter Vergewaltigungen in Indien seit Singhs Tod um 25 Prozent erhöht.

Aber dass ein Umdenken einsetzt, bedeutet noch lange nicht, dass der schlagzeilenträchtige Einzelfall bis heute tatsächlich auch einen flächendeckenden Bewusstseinswandel ausgelöst hat. Die Macher von  "Delhi Crime" lassen zwei fiktive Polizisten auf einer Dienstfahrt die Ereignisse reflektieren: "Es ist ganz einfach", sagt einer der beiden. "Je größer die Kluft zwischen arm und reich, desto mehr Verbrechen."

"Delhi Crime" beruft sich auf die Akten des Falles

Und diese Kluft ist nicht kleiner geworden in den letzten Jahren. Die Menschen trauen dem überforderten Staatsapparat nicht. Kritiker werfen der fiktionalisierten Netflix-Produktion, die auf Basis der Akten des Falles erzählt wird, eine Vermenschlichung der berüchtigten Polizei vor.

In "Delhi Crime" geht es vor allem um die Ermittlungsarbeit und die Lage der Dinge aus Sicht der Polzeichefin Vartika Chaturvedi (die von Shefali Shah gespielt wird und auf der "echten" Ermittlerin Chhaya Sharma basiert). Chaturvedi hat mit bürokratischen Problemen und faulen Kollegen zu kämpfen, aber besonders kritisch wird es in der siebenteiligen Serie nicht, wenn es um die Zustände der indischen Justiz in einem völlig überbevölkerten Land geht.

Trotzdem ist "Delhi Crime" ein Gang an die Grenze des Denkbaren. Regisseur Richie Mehta sagt dem Branchenblatt "Variety": "Wir wollten ein Verbrechen darstellen, das für die meisten Menschen so unvorstellbar ist, dass sie gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen, darüber nachzudenken." Aber genau deshalb müsse man sich damit befassen.

Dass es noch ein weiter Weg zur Normalität ist, in einem Land mit einer viele tausend Jahre langen Tradition von politischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit, verschweigt auch Mehtas Machwerk nicht. Wenigstens werden die Täter in "Delhi Crime", wie im echten Leben, erstaunlich schnell gefasst.

Ein echtes Ende, das fast zu gerecht für die indische Realität daherkommt. Vier der sechs Vergewaltiger wurden später zum Tode verurteilt, der einzige minderjährige Mittäter bekam mit drei Jahren Jugendarrest die höchstmögliche Strafe für sein Alter. Der sechste der Gruppe beging Suizid im Gefängnis.

Ein Beitrag gegen das Vergessen

So weit, so nüchtern klingen sie, die persönlichen Folgen für jene Männer, die verantwortlich sind für eine monströse Tat, der wohl keine TV-Serie wirklich gerecht werden kann.

Richie Mehta hat es mit "Delhi Crime" dennoch versucht. Damit leistet er einen Beitrag gegen das Vergessen, vor allem über die indischen Grenzen hinaus. Er sieht also abermals hin in einem Land, in dem das Weggucken so lange kultiviert wurde. Es ist das Mindeste. Und es ist immer noch nur ein Anfang.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.