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Abstimmung im Netz: "Nicht bloß schlecht, sondern bösartig unangenehm": Das sind die schlimmsten Filme aller Zeiten

Über 580.000 Stimmen wurden bei der Wahl des "schlechtesten Films aller Zeiten" auf der Webseite "Ranker" abgegeben: Den zweifelhaften Titel räumt eine Romanze ab, die sich zumindest damit trösten kann, kommerziell ausgesprochen erfolgreich gewesen zu sein.

Twilight

Zweifelhafte Ehre: Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) in der "Twilight"-Saga

Es gibt Filme, die sind auf ihre Art und Weise unfassbar schlecht – aber mit Schmackes, also mit Absicht: die "Nackte Kanone" zum Beispiel, oder die "Supernasen"-Reihe. Und dann gibt es Filme, die versuchen eigentlich, gute Filme zu sein, scheitern an dieser Ambition allerdings so kläglich, dass es auch schon wieder lustig ist.

Eine ganze Reihe solcher Filme findet sich im Ranking der Webseite "Ranker" wieder: Dort haben User mehr als 580.000 Stimmen abgegeben, um den "schlechtesten Film aller Zeiten" herauszufinden. Mit verdammt großem Vorsprung hat es dabei die Vampir-Romanze "Twilight" mit Kristen Stewart und Robert Pattinson an die Spitze der Rangliste geschafft, gefolgt von einer Pärchen-Produktion mit Fremdscham-Garantie.

"Twilight" und der zweifelhafte Ranking-Ruhm

Das Ranking im Überblick:

1) Twilight (dt.:  Twilight – Biss zum Morgengrauen)

Der Auftakt zur Teenie-Saga war in Deutschland ganz besonders erfolgreich: Das Einspielergebnis von 23,7 Millionen hierzulande war das zweithöchste weltweit (nach Nordamerika), insgesamt betrugen die Filmeinnahmen 392,6 Millionen US-Dollar – kein schwacher kommerzieller Trost für zahlreiche Verrisse und diesen Spitzenplatz im Ranking.

2) Gigli (dt.: Liebe mit Risiko – Gigli)

Dieses Desaster einer romantischen Komödie gilt in Hollywood bis heute als Inbegriff des Flops: Die Hauptdarsteller Jennifer Lopez und Ben Affleck erhielten damals jeweils die "Goldene Himbeere" als "schlechteste Schauspielerin" und "schlechtester Schauspieler" sowie als "schlechtestes Filmpaar" (beide waren damals auch noch privat ein Paar). Insgesamt heimste der Film sechs Anti-Oscars ein und ging auch an den Kinokassen dramatisch unter.

3) Batman & Robin

Mit einem Einspielergebnis von 238 Millionen US-Dollar konnte der vierte und letzte Teil der Reihe für Batman-Maßstäbe nicht wirklich überzeugen. Noch schwerer wiegen allerdings die – sage und schreibe – elf Nominierungen für die "Goldene Himbeere" (die letztlich aber nur Alicia Silverstone als "schlechteste Nebendarstellerin" auch tatsächlich erhielt.

4) Glitter (dt.: Glitter – Glanz eines Stars)

Der Film bedeutet im Jahr 2001 die Zäsur in der bis dahin ausschließlich nach oben verlaufenden Karrierekurve von Mariah Carey. Die Sängerin erlitt kurz vor dem Release Ende Juli 2001 einen Zusammenbruch infolge von "totaler Erschöpfung" und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, der Soundtrack erschien am 11. September 2001, dem Tag der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York City, und bei Produktionskosten von rund 22 Millionen Dollar spielte "Glitter" weltweit nur rund 5,2 Millionen Dollar ein.

5) Battlefield Earth (dt.: Battlefield Earth – Kampf um die Erde)

Nicht nur von Kritikern als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten verrissen, gilt der Streifen nach der Romanvorlage "Kampf um die Erde" des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard mit John Travolta in der Hauptrolle auch kommerziell als einer der größten Flops aller Zeiten. Dem Film wurde vorgeworfen, anhand subliminaler Botschaften Scientology-Gedankengut zu verbreiten, was sowohl die Produktionsfirma Warner Bros. als auch die Sekte zurückwies.

Für den britischen "Daily Mirror" war "alles an Battlefield Earth scheiße", vor allem der "Anfang, die Mitte und besonders das Ende". Die "Chicago Sun-Times" bezeichnete den Film als "Busfahrt mit jemandem, der seit langer Zeit ein Bad benötigt", er sei nicht bloß schlecht, sondern bösartig unangenehm.

Auf den weiteren Plätzen:

6) Catwoman

7) From Justin to Kelly

8) Superbabies: Baby Geniuses 2

9) The Room

10) Justin Bieber: Never Say Never

Ross und Carols Sohn: Das wurde aus dem kleinen Ben der Kultserie "Friends"

tim
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.