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Fußballer von Manchester United: Eltern treffen Superstar Pogba und haben keinen Schimmer – der Sohn kann's nicht fassen

Ein Fan von Manchester United konnte es nicht fassen, was ihm seine Eltern da erzählten: Im Zug war ihnen ein Foto mit einem jungen Mann quasi aufgezwungen worden. Dies war kein geringerer als Fußballstar Paul Pogba.

Paul Pogba und Nemanja Matic mit dem Vater von Nate im Zug

Wer sind die beiden Typen? Das rechts jedenfalls ist der Vater von Nate

Nate Patrick ist riesengroßer Fußballfan – und vor allem Anhänger von Manchester United. Seine Eltern hingegen haben keine Ahnung von Fußball und auch keinerlei Interesse, daran etwas zu ändern. So erzählt es Nate in einem Twitter-Thread, der gerade bei vielen Menschen regelrecht Lachanfälle auslöst. Denn aus dem Desinteresse seiner Eltern, was Fußball angeht, ist kürzlich eine ziemlich obskure – und, wie gesagt, extrem lustige – Situation entstanden, die Nate in einigen Tweets schildert.

Eines Morgens schickten ihm seine Eltern einige Nachrichten aufs Handy. Sie saßen in einem Zug, hinter ihnen eine Gruppe junger Leute, die Karten spielten. Etwas zu laut, weshalb sich die Eltern leicht gestört fühlten, aber nichts Weltbewegendes. Danach seien die Männer an ihren Platz gekommen, um sich für den Lärm zu entschuldigen.

Foto mit einem Unbekannten im Zug – es ist Paul Pogba

Und nicht nur das: Einer der Männer bot dem Vater und der Mutter von Nate an, ein Foto zu machen. Nate erzählt, dass sein Vater dem Typen freudig sein Handy in die Hand gedrückt hätte – so ein Erinnerungsfoto von einer Zugfahrt nach Manchester ist doch eine nette Sache. "Nein, nein, nein", habe der Unbekannte daraufhin gesagt, "ich meinte, ob sie ein Foto mit mir machen wollen?" Papa und Mama wussten nicht recht, was Sache war, wollten dem jungen Mann aber den Gefallen tun. Und dann schickten sie Nate das Foto.

"Du weißt nicht zufällig, wer das ist?", schrieb sein Vater. Natürlich wusste Nate das: Der Mann in der Mitte ist Paul Pogba, Spieler von Manchester United, Weltmeister, einer der besten Fußballer der Welt. Und der Mann links neben ihm ist Nemanja Matic, ebenfalls Profi bei Manchester United. Der Mann rechts ist Nates Vater, aber das wissen wir ja schon. Nate konnte es nicht fassen: "Meine Eltern sind mit der ganzen Mannschaft von Manchester United in einem Zug und sie haben einfach keinen blassen Schimmer. Mein Vater hat Paul Pogba gefragt, ob er ein Foto von ihm und meiner Mutter macht!"

"Er hat euch quasi angebettelt"

Selbst nach einer Stunde konnte sich Nate noch nicht beruhigen und twitterte, natürlich immer noch in Großbuchstaben: "Er hat gerade den WM-Pokal mit Frankreich gewonnen, komisch, dass er einen französischen Akzent hat, ihr Deppen." Zum Beweis lieferte er noch einige Screenshots nach. Demnach waren seine Eltern wenig beeindruckt von der ganzen Geschichte, auch als sie die wahre Identität des Mannes im Zug erfuhren. Sie hätten sich erst gedacht, dass es irgendein Promi sein müsse, als andere Fahrgäste angefangen hätten, ihn nach Autogrammen zu fragen. Das machte für Nate alles noch schlimmer. Verzweifelt versuchte er zu erfassen, was seine Eltern ihm da gerade erzählt hatten: "Paul Pogba hat euch dazu gebracht, ein Foto zu machen! Er hat euch quasi angebettelt!" Immer noch alles in Großbuchstaben.

Nur ein paar Stunden nach dem Vorfall, so erzählt es Nate, hätten seine Eltern erneut Fotos in die Familiengruppe geschickt, von Hunden. Das Erlebnis im Zug scheint keine große Wirkung auf sie gehabt zu haben. Anders als auf ihren Sohn – und die Twitter-Community: Dort wurde Nates Geschichte schon mehr als 20.000 Mal retweetet.

Fußballspieler kickt gegen Ball
epp
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?