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Projekt "Die Anderen": Intime Einblicke: Diese Fotografin klingelt einfach bei Fremden an der Tür

Wer hat nicht schon mal einen kurzen Blick in die Nachbarwohnung riskiert, wenn mal die Tür kurz offen stand. Das Fotoprojekt "WIR ANDEREN" von Kati Bruder befasst sich mit der spannenden Frage, wer "die anderen" nebenan, in der eigenen Stadt oder im Flüchtlingsheim eigentlich sind.

Fotoprojekt "WIR ANDEREN" von Kati Bruder

Heinz, Wien, 2014. "Das war das erste Bild, das ich für meine Serie fotografiert habe. Beim Vorbeigehen im Treppenhaus konnte ich oft in seine geöffnete Wohnung sehen und so habe ich an mir die von Freud viel besprochene Schaulust - die Skopophilie - entdeckt. Heinz ist arbeitslos und war früher Bodybuilder. Er trinkt niemals Alkohol und liebt es, Modellflugzeuge zu bauen und damit zu fliegen. Nachdem ich das Bild gemacht habe, wurden wir Freunde. Seitdem füttert Heinz unsere Katzen, wenn wir im Urlaub sind."

Wie wohl der Nachbar von nebenan lebt? Oder die seltsame Oma aus dem dritten Stock? Und wer ist das eigentlich im Erdgeschoss? Viele Großstädter kennen das Problem (oder den Segen), dass man seine Mitmenschen gar nicht mehr so genau kennt. Das kurze "Hallo" im Treppenhaus einmal im Monat ist oft der Höhepunkt der Nachbarschaftsbeziehung.

"Einmal sind wir WIR und das andere Mal die ANDEREN"

Die Wiener Fotografin Kati Bruder hat einen Blick hinter die Wohnungstüren geworfen. Ihr Fotoprojekt "WIR ANDEREN" begann mit einem Text aus dem Magazin "Lettre International" von Schriftsteller Bora Cosic alias Beltempo: "Am liebsten ist mir, wenn alle richtig verteilt werden, die Irren in die Irrenanstalt, die Mörder ins Zuchthaus, und wir anderen sind zu Hause, damit wir uns das Ganze im Fauteuil bei einem Tässchen Kaffee ansehen", schreibt er. 

"Inspiriert von Beltempos Text begann ich, Gemeinschaften zu besuchen, immer auf der Spur nach sozialen Verbindungen in Zusammenhang mit Räumen", sagt Kati . "Das WIR einer Gemeinschaft ist wie eine soziale Skulptur, der man angehört, die zugleich auf die anderen blickt. Wir sind immer beides: sowohl Subjekt als auch Objekt. Einmal sind wir wir und das andere Mal die anderen."

Ein kurzer Blick in das Leben des anderen

Das Ergebnis sind Bilder, die eine Intimität ausstrahlen, wie man sie nur selten erlebt. Sicher jeder kennt diese Neugier, wenn beim Nachbarn zufällig die Tür einen Spalt offen steht und man gern einen kurzen Blick in das Leben des anderen werfen würde. Kati Bruder ist diese Umsetzung grandios gelungen. Durch ihre Fotos erhaschen der Betrachter einen intimen  - fast schämt man sich ein bisschen, in die Privatsphäre eines Fremden einzudringen. Und doch ist es faszinierend zu sehen, wie andere Menschen leben, wie ihre Wohnungen aussehen und ob man sich selbst darin wieder erkennt. 

"Ich fotografiere Menschen, die durch räumliche Umstände von außen als Gruppe wahrgenommen werden. Dabei treffe ich sowohl Schicksalsgemeinschaften als auch selbstorganisierte oder temporäre Gemeinschaften", schreibt sie auf ihrer Webseite. "Immer bitte ich die an einem speziellen Ort lebenden Menschen, mir ihre Eingangstüre zu öffnen und sich im Vorraum zu positionieren." 

Sie ist "auf der Suche nach der idealen Gemeinschaft" auch außerhalb von Österreich unterwegs. In Athen hat sie Bewohner von Flüchtlingsunterkünften besucht oder in London spontan den Freund einer Freundin porträtiert. 

"WIR ANDEREN" schafft ein Gemeinschaftsgefühl. Die fotografierten Wohnungen sind authentisch, manchmal unaufgeräumt und herrlich normal. Nebenan sieht es eben oft genau so aus wie bei dir zu Hause. 


Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?