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Amerikanische Millennials: Mal wieder betrunken online geshoppt? Diese Studie zeigt, dass du damit nicht alleine bist

Wer kennt es nicht: Betrunken durch Onlineshops gesurft und zack – landet das aufblasbare Einhorn im Warenkorb. Ein Trost gibt nun diese Studie aus den USA, denn mit dem alkoholisierten Shopping ist man nicht allein. Und ein Internet-Riese verdient damit ordentlich Geld.

Studie zum betrunkenen Online-Shopping

Wir würden uns wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn wir sagen würden, dass 80 Prozent der aufblasbaren Einhörner betrunken gekauft wurden

Getty Images

Mist, schon wieder besoffen im Internet bestellt: Egal, ob beim Vortrinken mit Freunden, gelangweilt in der Bahn auf dem Weg nach Hause oder auf der eigenen Couch, während man wartet, dass die Pizza im Ofen eeeeendlich fertig wird – manchmal kommt DER Geistesblitz und es wird unerlässlich, SOFORT dieses eine Selbsthilfebuch, von dem die nette Dame auf der Clubtoilette geschwärmt hat; oder SOFORT diese eine Hose, die einem auf dem Nachhauseweg entgegen gekommen ist; oder SOFORT dieses Spiel, das man als Kind so gerne gespielt hat, zu kaufen.

Dank Paypal, Amazon und Co. ist es so einfach geworden online zu shoppen, dass nicht mal mehr die EC- oder Kreditkarte aus dem Portemonnaie gefriemelt werden muss. Immer mal wieder hört man Geschichten von Menschen, die sich betrunken ein einzelnes Ticket für ein Rihanna-Konzert gekauft oder ein Huhn auf dem Hamburger Fischmarkt ergattert haben – oder wie bei mir: Ich stellte selbst überrascht fest, dass ich das Buch "Ich bin dann mal Kult" von Joko und Klaas bestellt habe (weil ich dachte, ein limitiertes Buch sei eine unglaublich gute Kapitalanlage), als der Postbote mit einem Päckchen vor der Tür stand. Damit war ich bei weitem nicht allein, hat eine Studie des Online-Magazins "The Hustle" jetzt festgestellt. 

Mit Paypal, Amazon und Co. ist betrunkenes Online-Shopping super easy

Sie wurde unter 2000 Alkohol konsumierenden, erwachsenen Amerikanern durchgeführt - die allerdings alle das Tech- und Business-Portal "The Hustle" lesen und über ein überdurchnittliches Einkommen verfügen. Die Studie ist deshalb wenig repräsentativ - aber die Ergebnisse sind trotzdem beeindruckend: schätzungsweise 48 Milliarden Dollar im Jahr könnte die Industrie mit betrunkenem Einkaufen verdienen, wenn alle es so machen würden wie die "Hustle"-Leser. Das Geschlecht des Shoppers spielt dabei kaum eine Rolle: 80 Prozent der Frauen haben es schon getan, so wie 78 Prozent der Männer. Und: Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996) sind etwas fleißiger beim alkoholisierten Warenkorbfüllen als die Generation X (1950 bis 1980) und die Baby-Boomer (1946 bis 1964). 

Auch interessant: Bier (34 Prozent) und Wein (29 Prozent) sind die beliebtesten Komplizen beim betrunkenen Einkaufen. Danach kommt erst hartes Zeug wie Whiskey (17 Prozent) und Wodka (zehn Prozent). Und: Betrunken-Shopper trinken durchschnittlich doppelt so viel Alkohol (zehn Drinks) pro Woche, wie nicht betrunkene Einkäufer. Aber wie viel geben die "Hustle"-Leser denn so aus? Im Durchschnitt 444 Dollar pro Jahr, das sind umgerechnet 392 Euro. Ganz schön viel für Kram, der meistens nur angetüdelt wirklich erstrebenswert erscheint. Baby-Boomers geben überraschenderweise sogar mehr als die anderen Generationen aus: nämlich 550 Dollar durchschnittlich. 

Wer braucht nicht "100 Kilo frischen, drei Meter hohen Bambus"?

Wofür die Kohle bei den meisten alkoholisierten Einkäufen so draufgeht? Na klar: für Klamotten (66 Prozent; es durfte mehr als eine Antwort genannt werden). Aber auch Filme und Spiele werden gern betrunken gekauft (je 47 Prozent). Gefolgt von Technik (46 Prozent), Essen (36 Prozent), Tickets für Events (34 Prozent) und Büchern, Haushaltswaren und Reisen (je 30 Prozent) – da bin ich mit meinem Joko-und-Klaas-Buch ja in bester Gesellschaft. Die Leser von "The Hustle" sind da aber etwas kreativer als ich. Das Magazin hat einige Leser-Beispiele mit der Studie veröffentlicht:

  • 100 Kilo frischen, drei Meter hohen Bambus
  • ein Bajonett aus dem zweiten Weltkrieg
  • eine Hüpfburg "fürs Wohnzimmer"
  • eine Milchpumpe (gekauft von einem Mann)
  • ein Splitter, der einem Ex-NBA-Star entfernt wurde
  • die Weste von Marty McFly aus "Zurück in die Zukunft" 
  • ein Nachtsichtgerät für 2200 Dollar 
  • eine Mitgliedschaft bei der NRA (die umstrittene Waffenlobby der USA)
  • eine Trilogie von religiösen Satanisten-Büchern
  • und jede Menge internationale Flüge

Amazon verdient ordentlich mit

85 Prozent der Befragten gaben an, dass Online-Shopping ihre betrunkenen Einkäufe fördert. Wer davon am meisten profitiert? Amazon! 85 Prozent der Studienteilnehmer nannten den Internet-Giganten als einen Shop, bei dem sie in der Situation immer wieder landen. Auf Platz zwei folgt Ebay abgeschlagen mit nur 21 Prozent.

Trotzdem ist es verwunderlich, dass 94 Prozent sagen, dass sie ihre Einkäufe nicht bereuen. Ist alkoholisiertes Shopping also doch nur die Erfüllung unserer sehnlichsten Träume? Sollten wir dem Drang öfter nachgeben? Sind betrunkene Käufe letztendlich sogar die besseren Käufe? Das kann die Studie leider nicht klären. Wir wünschen trotzdem viel Spaß beim nächsten (Online-)Bummel, wenn aus einem aufblasbaren Einhorn mal wieder die beste Kaufentscheidung des Lebens wird. 

NEON-Umfrage: Studiengebühren sind es nicht - wofür gebt ihr das meiste Geld aus?

Verwendete Quellen: The Hustle

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(