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Städte-Ranking Von London bis Bremen: So viel kostet ein Auslandsstudium in europäischen Städten

Studieren im Ausland ist super: Fremde Kulturen kennenlernen, internationale Kontakte knüpfen und vielleicht sogar eine neue Sprache lernen. Doch das Auslandsstudium kann schnell auch richtig teuer werden. Für ein Städteranking hat "Nestpick", eine Suchmaschine für möblierte Wohnungen, mal nachgerechnet. Dafür wurden die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten im ersten Semester für 49 europäische Städte ermittelt. In den Kosten sind Miete, Internet, Telefon, Lebensmittel und Transport enthalten. Hinzu kommen in vielen Ländern die Studiengebühren, die exemplarisch für die prominenteste Uni der Stadt berechnet wurden.
 
Fangen wir mit den fünf teuersten Städten an. Platz eins belegt London, Großbritannien. Zu den 7240 Euro Kosten für sechs Monate Aufenthalt kommen 5210 Euro Studiengebühren. Das macht zusammen 12.450 Euro.
 
Platz zwei: Zürich, Schweiz. Ganze 10.123 Euro kostet das Leben dort. Dafür sind die Studiengebühren mit 500 Euro günstiger als in London. Insgesamt sind das 10.623 Euro.
 
Platz drei: Manchester, Großbritannien. Mit 4743 Euro scheinen die Lebenshaltungskosten erst mal gering. Doch die Studiengebühren von 5210 Euro reißen ein ordentliches Loch ins Portemonnaie. Die Gesamtkosten für das erste Semester betragen somit 9953 Euro.
 
Platz vier: Dublin, Irland. Die Leben kostet knapp 6730 Euro plus 1340 Euro Gebühren für die Uni. Das macht 8070 Euro für das erste Semester.
 
Platz fünf: Oslo, Norwegen. Die Lebenshaltungskosten sind mit 7845 Euro ganz schön hoch. Dafür kostet die Uni nur 59 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sind also auf rund 7904 Euro.
 
Es gibt aber auch sehr günstige Städte für Studenten in Europa. Hier die fünf letzten Plätze des Rankings:
 
Platz 45: Prag, Tschechien. Das Leben hier kostet durchschnittlich 3087 Euro. Hinzu kommen 1000 Euro Studiengebühren für das Semester. Das macht 4087 Euro gesamt.
 
Platz 46: Dresden, Deutschland. Die Lebenshaltungskosten belaufen sich auf 3925 Euro für sechs Monate. In Deutschland gibt es zwar keine Studiengebühren mehr, dafür aber einen Semesterbeitrag von 75 Euro. Insgesamt kostet das erste Semester also rund 4000 Euro.
 
Platz 47: Bremen, Deutschland. Die Kosten für das tägliche Leben sind hier niedriger als in Dresden: 3716 Euro. Hinzu kommt ebenfalls der Semesterbeitrag von 75 Euro. Zusammengerechnet sind das 3791 Euro.
 
Platz 48: Athen, Griechenland. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten betragen 3639 Euro.
Besonders attraktiv: Hier gibt es keine Studiengebühren.
 
Platz 49: Bukarest, Rumänien. Mit 2263 Euro Lebenshaltungskosten unschlagbar günstig. Dazu kommen allerdings 1320 Euro Studiengebühren. Macht zusammen 3583 Euro – und den ersten Platz als günstigste Studienstadt in Europa.
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Ein Studium im Ausland hat viele Vorteile – kann aber auch ganz schön teuer werden. Für ein Ranking wurden die Lebenshaltungskosten und Studiengebühren für ein Studium in 49 europäischen Städten berechnet. Wir stellen die teuersten und günstigsten vor.

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