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Von Aachen bis Zürich: "Von Salat schrumpft das Bierfach": Ein Buch versammelt das Beste von Jodel

Auch NEON berichtet in unregelmäßigen Abständen von Highlights, die uns bei Jodel begegnet sind. Inzwischen soll die App ein Millionenpublikum erreichen. Kein Wunder, dass bei so dieser Erfolgsgeschichte ein Best-of-Buch nicht lange auf sich warten lässt.

Jodel

Alessio Avellan Borgmeyer, der Gründer des Berliner Start-ups Jodel, das nach eigenen Angaben mit seiner gleichnamigen Social-Media-App inzwischen ein Millionenpublikum erreicht

Die App Jodel ist seit vier Jahren vor allem bei Studierenden sehr beliebt. Das Prinzip: Innerhalb eines Radius' von zehn Kilometern können Menschen miteinander in kurzen Texten öffentlich kommunizieren. Das Besondere: Da die oder der Absendende der "Jodel" genannten Nachrichten nicht erkennbar ist, geht es weniger als in anderen sozialen Medien um Selbstdarstellung, sondern viel mehr um Witz und Originalität. Auch deshalb erreicht die App inzwischen nach eigenen Angaben ein Millionenpublikum.

Und so gibt es jetzt sogar ein Buch zur App. Es heißt "Von Salat schrumpft das Bierfach" und versammelt "das Beste von Jodel" aus 15 deutschsprachigen Städten auf fast 200 Seiten (zum Beispiel aus Frankfurt: "Wenn ein Bäcker sich verliebt: Ist er dann hin und Weck?"; oder "Dirty Talk in München. "Baby sag mir was Geiles." "Ich hab 'ne Wohnung für 600 gefunden." "O Gott. jaaaa."").  

Jodel: Highlights aus 15 Städten

Die 15 Städte im Buch sind die Jodel-Metropolen Aachen, Köln, Düsseldorf, Bochum, Hannover, Münster, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Mainz, Mannheim, Stuttgart, München, Wien und Zürich. Weil die Reichweite jedes Jodel begrenzt ist, haben sich einige lokale Running Gags herausgebildet, die viel über die jeweilige Stadt aussagen. Das Buch arbeitet diesen Lokalkolorit heraus und erstellt auch kleine Stadtpsychogramme.  

Beispiele: "Offenbach ist für Frankfurter, was Düsseldorf für die Kölner ist. Oder vielleicht eher Pinneberg für die Hamburger. Eigentlich nicht ernstzunehmen, liegt aber ärgerlich nahe."   Oder zu Mannheim ("#monnem"): "Monnemer stehen zu ihrem Dialekt und finden ihn super, wenn's schon sonst niemand tut."

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Ein Screenshot eines Jodels

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tim / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?