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Brief mit Sprengstoff in Bundespräsidialamt eingegangen


Im Bundespräsidialamt ist ein Brief mit Sprengstoff entdeckt worden.

Im Bundespräsidialamt ist ein Brief mit Sprengstoff entdeckt worden. Der zunächst geäußerte Verdacht auf Sprengstoff habe sich bestätigt, hieß es in Sicherheitskreisen. Die verdächtige Sendung war kontrolliert von der Polizei gesprengt worden.

Eine Gefahr für Mitarbeiter der Behörde habe nicht bestanden, Bundespräsident Joachim Gauck habe sich zu der Zeit nicht im Schloss Bellevue aufgehalten, sagte eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes. Der verdächtige Brief sei beim Durchleuchten der Post gefunden und nicht geöffnet worden. Er sei von Spezialisten der Polizei im hinteren Teil des Parks von Schloss Bellevue zur Explosion gebracht worden.

Konkrete Ermittlungsergebnisse liegen nach Angaben des Bundesinnenministeriums noch nicht vor. Das Bundeskriminalamt (BKA) übernahm nach Angaben eines Ministeriumssprechers die Ermittlungen. Unklar ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch, um welche Art von Sprengstoff es sich handelte. Es bestehe der Verdacht auf die Substanz HMTD. Dabei handele es sich um einen sogenannten Initialsprengstoff, der sich selbst entzünden könne.

AFP AFP

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