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Gesundheitliche Beschwerden Joachim Gauck muss Besuch in Jena abbrechen

Bundespräsident Joachim Gauck unterhielt sich in Jena mit Wissenschaftlern über Spitzenforschung in der Gesundheit
Bundespräsident Joachim Gauck unterhielt sich in Jena mit Wissenschaftlern über Spitzenforschung in der Gesundheit
© Martin Schutt/DPA
Bundespräsident Joachim Gauck ist gesundheitlich angeschlagen. Sein Jena-Besuch musste am Mittwochnachmittag kurzfristig abgebrochen werden. Gauck selbst vermutet hinter seiner körperlichen Verfassung einen Infekt.

Der Bundespräsident verließ Thüringen schnell. Joachim Gauck konnte seinen Jena-Besuch nach Gesprächen mit Wissenschaftlern aus gesundheitlichen Gründen nicht fortsetzen. Der 76-Jährige reiste am Mittwochnachmittag zurück nach Berlin, hieß es aus dem Bundespräsidialamt.

Gauck hatte sich nach der Diskussionsrunde unwohl gefühlt. Er vermutete, sich einen Infekt zugezogen zu haben. Alle weiteren Termine in der Stadt wurden kurzfristig abgesagt. Eigentlich hatte der Bundespräsident noch die Stadtkirche besichtigen und das ehrenamtliche Engagement von Bürgern würdigen wollen. 

Joachim Gauck im Gespräch mit Wissenschaftlern

Gauck hatte sich in Jena zuvor über Spitzenforschung im Gesundheitsbereich informiert und mit ausländischen Nachwuchswissenschaftlern über ihre Arbeit und ihr Leben in Jena gesprochen. Danach ging es in einer Gesprächsrunde am Forschungscampus InfectoGnostics darum, wie Forschungsergebnisse in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schneller in marktfähige Anwendungen überführt werden können. Allerdings wirkte Gauck schon zu Beginn der Runde angeschlagen und sprach mit schwacher Stimme. Bevor er den Raum verließ, posierte er allerdings mit den Gesprächsteilnehmern noch für ein Foto.

fri DPA

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