Es müsse nun für die Bundesregierung darum gehen, die Abhängigkeit von den fossilen Energien zu reduzieren, sagte Dröge. "Die Ausbaubremsen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für die Erneuerbaren gehören genau so in die Tonne wie das neue Gebäudeenergiegesetz", forderte die Grünen-Fraktionschefin. "Wir brauchen nicht noch mehr Öl- und Gasheizungen, die die Menschen immer weiter in die Kostenfalle treiben."
Dröge schlug eine Reihe von Sofortmaßnahmen gegen den Abschwung vor - etwa die "lange versprochene Absenkung der Stromsteuer", einen Industriestrompreis und die Zusage, dass das Geld aus dem Sondervermögen vollständig zusätzlich investiert wird, damit daraus ein "echter Schub für die Wirtschaft" entsteht.
Am Mittwoch stellen die führenden Wirtschaftsinstitute ihre Frühjahrsprognose vor. Nach Informationen des "Handelsblatt" erwarten sie vor allem wegen des Iran-Kriegs ein deutlich schwächeres Wachstum: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im laufenden Jahr nur noch um 0,6 Prozent zulegen.