FDP
Das Logo der FDP, aufgenommen am 18.02.2015 beim Politischen Aschermittwoch in Herne (Nordrhein-Westfalen).

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Die Freie Demokratische Partei, gegründet 1948, ist die einzige deutsche Partei, die ihr Kürzel wechselte: Mal nannte sie sich FDP, mal F.D.P. Aber sie ist die deutsche Partei, die länger als alle an...

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Artikel zu: FDP

Wolfgang Kubicki

FDP-Parteitag wählt neue Spitze - Kubicki soll Parteichef werden

Mit einer personellen Neuaufstellung will die FDP auf ihrem Bundesparteitag am Samstag in Berlin aus der Krise kommen (10.00 Uhr). Für den Parteivorsitz kandidiert der 74 Jahre alte bisherige FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Er will den erst vor einem Jahr zum FDP-Chef gewählten Christian Dürr ablösen, der nach den Niederlagen seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorzeitig abtritt. Kubicki sieht es als seine vordringlichste Aufgabe, die FDP bei der nächsten Wahl zurück in den Bundestag zu führen.

Die Freie Demokratische Partei, gegründet 1948, ist die einzige deutsche Partei, die ihr Kürzel wechselte: Mal nannte sie sich FDP, mal F.D.P. Aber sie ist die deutsche Partei, die länger als alle anderen an Regierungen beteiligt war - insgesamt 45 Jahre, mal mit dem linken, mal mit dem rechten Lager. Kanzler stellte sie keinen, aber mit Theodor Heuss und Walter Scheel zwei Bundespräsidenten. Als politisch erfolgreichster Mann gilt Hans-Dietrich Genscher, der als Innen-, Außenminister und Vizekanzler mehr als 20 Jahre den Kurs der Liberalen bestimmte. Die FDP ist eine Partei, die auf Eigenverantwortung, schlanken Staat und eine möglichst freizügig organisierte Wirtschaft setzt. Ihr zentrales Problem: Sie verliert, wie die meisten anderen Parteien auch, Mitglieder.