Mit der Ankündigung des zweitägigen Streiks will UFO nach eigenen Angaben den Druck erhöhen. "Der Streik am Freitag war ein deutliches Signal", erklärte Harry Jaeger, Leiter Tarifpolitik und Verhandlungsführer der UFO. "Wenn der Arbeitgeber darauf nicht reagiert, wird dieses Signal zwangsläufig lauter." Die hohe Streikbeteiligung am Freitag "hat uns sehr beeindruckt - und sie zeigt überdeutlich, dass sich die Kabine nicht für dumm verkaufen lässt". Jaeger warf den Arbeitgebern vor, "sich in einer Hardliner-Position eingerichtet zu haben".
Der Streik soll am Mittwoch um 00.01 Uhr beginnen und am Donnerstag um 23.59 Uhr enden. Die Beschäftigten wollten die Haltung der Arbeitgeber "nicht länger hinnehmen", erklärte Jaeger. "Wenn Existenzangst konsequent auf Blockade trifft, dann wird eine weitere Zuspitzung kaum zu vermeiden sein."