Satrapi sei eine „Symbolfigur für das iranische Volk und für die Frauenrechte“, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron. In ihrem Werk habe sie ihre Kindheit im Iran in eine universelle Geschichte verwandelt.
Die im Iran geborene Satrapi erzählt in „Persepolis“ von ihrer Jugend im Iran, von der Islamischen Revolution 1979 und den darauf folgenden Repressionen.
Im Alter von 14 Jahren war Satrapi von ihren Eltern auf eine Schule in Wien geschickt worden, um sie vor einer Festnahme wegen ihres Widerstands gegen die iranische Führung zu bewahren. Sie kehrte zeitweise nach Teheran zurück, ging aber 1994 ins Exil nach Frankreich, wo sie ihre Karriere als Autorin, Regisseurin und Malerin begann.
Für ihre Verfilmung von „Persepolis“ wurde Satrapi im Jahr 2007 beim Filmfestival von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und 2008 für den Oscar nominiert.