Frankreich hatte die "Charles de Gaulle" und mehrere Begleitschiffe Anfang März kurz nach Beginn des Iran-Kriegs ins Mittelmeer entsandt.
Derselbe Strava-Nutzer war dem "Le Monde"-Bericht zufolge Ende Februar in Kopenhagen gejoggt - auf der anderen Seite der Öresundbrücke zum schwedischen Malmö, wo der französische Flugzeugträger zu diesem Zeitpunkt vor Anker lag.
Der Generalstab der französischen Armee kündigte "angemessene Maßnahmen" an, falls sich der Zeitungsbericht bestätigen sollte. Das in dem Bericht geschilderte Verhalten entspreche "nicht den geltenden Vorschriften". Die Mitglieder der Kriegsmarine und des Militärs würden regelmäßig über die Sicherheitsgefahren aufgeklärt, die mit der Nutzung von Mobilgeräten verbunden seien.
Es ist nicht das erste Mal, dass durch Fitnesstracker heikle Daten bekannt werden. Vor zwei Jahren hatte "Le Monde" berichtet, dass Leibwächter des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sowie des damaligen US-Präsidenten Joe Biden und des russischen Staatschefs Wladimir Putin unwissentlich ihren Aufenthaltsort verrieten, während sie ihre Schützlinge auf Reisen begleiteten.
2018 zeigten Strava-Daten die Bewegungsprofile von US-Soldaten und deren Alliierten im Irak, in Syrien und Afghanistan an - Informationen, die für die Planung von Anschlägen und Hinterhalten hätten verwendet werden können.