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Gesellschaft: Die Welt retten

Niemand hat die eine Antwort, wie man Intoleranz abschaffen kann. Aber viele Menschen haben damit einfach irgendwo mal angefangen. Ein paar Ideen für ein sozialeres Miteinander.

Digitale Zeichen setzen

„Hass hilft“

Die Initiative spürt online Hasskommentare auf, schreibt zurück und: spendet für jeden dieser Posts im Namen des Verfassers einen Euro an Aktionen, die sich für Integration einsetzen. 

Das kann man tun: Hate-Kommentare melden, auf Facebook zum Beispiel gibt es einen Button dafür, oder Geld spenden auf hasshilft.de 


„Love Speech Therapy“ von „Laut gegen Nazis

Die Onlinekampagne setzt sich für die Verbreitung demokratischer Werte, Freiheit und Nächstenliebe durch Kontakt und Dialog ein. 

Das kann man tun: Profilfoto mit der Slogan-Maske versehen, bei Facebook hochladen und weiter teilen: facebook.com/LoveSpeechTherapy 


Kindern helfen

„Leseohren E. V. Stuttgart“ 

Ein Vorleseprojekt, das sich speziell an geflüchtete Kinder in Stuttgart wendet. Den Kindern wird hier in kleinen, gemütlichen Gruppen von ehrenamtlichen Paten vorgelesen. Die Paten fördern also einerseits die Sprachkenntnisse der Kinder und schenken ihnen außerdem Aufmerksamkeit und Geborgenheit. 

Das kann man tun: Vorlesepate werden oder Geld spenden leseohren-aufgeklappt.de

Das „Netzwerk Vorlesen“ bietet einen deutschlandweiten Überblick über Einrichtungen mit einem ähnlichen Angebot: netzwerkvorlesen.de


Als Familie anpacken

„KBNA – Kiezbezogener Netzwerkaufbau e. V. Berlin“

Das Projekt fördert gegenseitigen Respekt, Toleranz und Akzeptanz – unabhängig von Religion, Nationalität oder Hautfarbe. Hier können Familien zusammenkommen: Fußball spielen, gemeinsam feiern, kochen oder Theateraufführungen planen. Ziemlich vorbildlich. 
Das kann man tun: sich einbringen und zu den Veranstaltungen gehen kbna-berlin.de


Begegnungstreffen zwischen Geflüchteten und AlteingesessenenSchauspielhaus Hamburg

Einmal wöchentlich organisiert das Café Nova, ein Projekt des Schauspielhauses, Treffen, bei denen sich Menschen unterschiedlichster Herkunft kennenlernen, gemeinsam kochen und sprechen können. Die Kinder toben oder basteln – drinnen und draußen: new-hamburg.de 


Staatstheater Wiesbaden

Im Café Fluchtpunkt ist jeder willkommen: Einmal wöchentlich finden hier interkulturelle Abende statt, an denen die Menschen sich austauschen, kennenlernen und anschließend gegenseitig unterstützen können: staatstheater-wiesbaden.de 
Das kann man tun: Veranstaltungen besuchen und einander kennenlernen


„Come Together Cup e. V.“ 

Die Erlöse des Kölner Benefizfußball-Turniers gehen an das „Jugendzentrum anyway“ und die „Aidshilfe Köln“. Vor Ort warten ein Promiturnier, Live-Auftritte und der FC Kids Club. Der Tag dient dazu, Vorurteile gegenüber der LGBT-Community abzubauen. Nächster Termin ist der 15. Juni 2017. 
Das kann man tun: ehrenamtlich mithelfen oder einfach besuchen come-together-cup.de 


Kindern Toleranz beibringen 

„Jugendwerk e. v.“ 

Das Ziel: Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrer Herkunft, die deutsche Kultur und demokratische Werte näherbringen und gemeinsam Diskriminierung überwinden. Verwirklicht wird das durch Ehrenamtliche, die an Schulen und Jugendeinrichtungen Selbstbehauptungsgruppen, Sprach- oder Musikunterricht, Sportprogramme oder Tanz- und Computerkurse anbieten.
Das kann man tun: je nach eigener Expertise Kurse leiten oder Geld oder Kleidung spenden jugendwerk.eu


„Naturfreundejugend Deutschland“ 

„Vielfalt statt Einfalt“ ist das Motto zum 90-jährigen Jubiläum der Bewegung. Damit ist Artenvielfalt genauso gemeint wie eine bunte, tolerante Gesellschaft. Der eigenständige Verband will Kindern, unabhängig von Herkunft, eine Stimme geben. Auf Freizeiten und Wanderungen können sie sich über politische Themen austauschen und sich engagieren – etwa Klimaagent werden. 
Das kann man tun: ehrenamtlich Reisen begleiten, Vereinsarbeit aktiv durch eigene Projekte oder Geldspenden unterstützen, Kinder dafür begeistern. Weitere Informationen auf naturfreundejugend.de 


„SCHLAU NRW“

In Workshops an Schulen, Sportvereinen und Jugendzentren klärt die Initiative Kinder über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf. Teamer beantworten in Gesprächsrunden Fragen, mit dem Ziel mögliche Intoleranz gegenüber der LGBT-Community zu beseitigen.

Das kann man tun: ehrenamtlicher Teamer werden und aufklären oder Geld spenden auf schlau.nrw


Selbst organisieren 

„Internationale Wochen gegen Rassismus“

Selbstorganisationen bekommen von der „Stiftung gegen Rassismus“ finanzielle und planerische Unterstützung bei Projekten. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine Ausstellung, eine Diskussionsrunde, einen Kochkurs oder ein einfaches Treffen handelt – Hauptsache, der interkulturelle -Austausch steht im Fokus. Findet 2017 vom 13. bis 26. März statt.
Das kann man tun: Geld spenden oder eine eigene Veranstaltung planen

stiftung-gegen-rassismus.de 


„Die offene Gesellschaft“ 

Mitglieder der bürgerschaftlichen Initiative werden hier in der Finanzierung, Planung und Durchführung ihrer Projekte unterstützt – also etwa Diskussionen, Vorträge, Ausstellungen, Filmpremieren, Musikfestivals und Demonstrationen. Ziel ist die gemeinsame Gestaltung der Gesellschaft und die Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung.
Das kann man tun: spenden, ehrenamtlich helfen, Veranstaltungen besuchen oder Mitglied werden und eigene Veranstaltungen planen: die-offene-gesellschaft.de 


Schnelle Hilfe nach Maß: über Ehrenamt-Job-Plattformen

Gute Tat: gute-tat.de 

Hamburger Freiwilligenagenturen: freiwillig.hamburg 

Die Tafeln: junge-tafel.de 

Kirchen: ehrenamt-kirche.de oder: ekd.de 

Auch effektiv – Onlinepetitionen: openpetition.de, change.org, campact.de