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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000138124 Gast

Abbuchung vom Mitgliedskonnto

Ich habe bisher einen Familienbeitrag per Einzugsermächtigung im Verein bezahlt. Nun ist mein Sohn 18 Jahre alt geworden und fällt somit aus dem Familienbeitrag. Die Kassiererin hat einfach beide Beiträge ungefragt und ohne benachrichtigung von meinem Konto abgebucht. Darf sie das einfach abbuchen oder muss sie vorher bescheid geben? oder ist sie verpflichtet das vorher schriftlich beiden Mitgliedern mitzuteilen.
Im Anmelde vormular stehen alle Beiträge aber keine Möglichkeit etwas anzukreuzen.
Antworten (6)
Fiete11
Wenn Du im Formular dem Einzug beider Beträge zugestimmt hast, hat das nichts mit der Volljährigkeit zu tun. Also, ja, sie darf einfach einziehen.
dschinn
Ich lese raus, dass der Sohn bisher unter Radar mitgeflogen ist weil Kind und anscheinend "Kinder durch Elternbeitrag abgedeckt" sind.

Da hat der/die/das Schatzmeister kreativ mitgedacht und das Problem formlos gelöst.

Ist so natürlich nicht ganz sauber aber typisch für einen Verein. Wir sind ja hier nicht beim Finanzamt...

Du solltest reagieren wenn dir das nicht passt und da mal eben anrufen und das klären und aus die Maus.
AnathemaD
Wenn in der Gebührenordnung des Vereins drinsteht, dass (nur) Mitglieder unter 18 Jahre beitragsfrei sind, und Sie mit dem Vertrag unterschrieben haben dass die Gebührenordnung gilt, dann ist das Vorgehen der Kassiererin rechtmäßig.
Normalerweise stehen auch Kündigungsfristen in der Gebührenordnung drin. Generell wird niemand (Telefonanbieter, Fitnessstudio...) Sie ungefragt darauf hinweisen, dass Sie zu einem bestimmten Datum kündigen können/müssen.
Tiny
Wurde die Einzugsermächtigung widerrufen oder geändert? Wenn nicht, dann hat die Kassiererin ihren Job richtig gemacht
MissyKnow
Ich habe mal ein paar Fragen:
Erstens: Wie genau ist der Familienbeitrag definiert?
Zweite Frage: Ist Ihr Sohn denn weiterhin Mitglied im Verein?
Drittens: Hat er ein eigenes Konto?

Mein Vorschlag wäre, falls er Mitglied ist / bleiben will, den Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr einfach vom Taschengeld einbehalten oder von ihrem Sohn zurückfordern. Allerdings erst nach einem Gespräch im Familienkreis.

Falls ein eigenes Konto existiert (plus eigenes Einkommen), den Verein darüber informieren. Dann soll er ab dem nächsten Beitrag selbst bezahlen. Auch nach Rücksprache mit Ihrem Sohn.

Falls Ihr Sohn kein Interesse (mehr) daran hat im Verein zu bleiben, würde ich den zuviel eingezogenen Beitrag umgehend zurückbuchen.

In jedem Fall würde ich aber mit Schreiben (am Besten eingeschrieben und mit Empfangsbestätigung) den Vorstand informieren und darauf hinweisen, dass dieses Vorgehen (Einzug eines höheren Betrags als ursprünglich vereinbart ohne vorherige schriftliche Benachrichtigung) überdacht werden sollte. Vielleicht sollte hier sogar eine Änderung der Vereinssatzung überlegt werden.
Matthew
Wenn das ein Familien-Vertrag ist, und der Sogn aufgrund seines Alters nicht mehr dazugehört, dann wäre er nach meinem Verständnis auch kein Mitglied mehr im Verein.
Solange er also keinen eigenen Vertrag schließt, warum sollte er dann noch Mitglied sein und warum wird dann ein Mitgliedsbeitrag abgebucht?

Wenn der 18. Geburtstag allerdings schon eine Weile her ist, und er seitdem z. B. die Trainings-Angebote weiter genutzt hat, dann könnte man das als Vertragsabschluss durch schlüssiges Handeln interpretieren.
Wie auch immer klärt man das aber doch eher, indem man, mit dem Kassenwart oder Vorstand des Vereins spricht und nicht in einem Forum wie diesem.