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Frage Nummer 3000086509 bh_roth

Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.

Sehen wir gerade das Ende der politischen Schwergewichte Merkel und Seehofer?
Antworten (29)
solitude32
"Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren."
Sype mal, ich möchte mal wieder mit einem vernünftigen Menschen reden.
Bantayan
Ich denke Merkel wird das anfgeschlagen überstehen und Seehofer wird seine Quitung eh bei den ächsten Wahlen im Herbst 2018 bekommen.

Das Linder sich da zurückzieht finde ich nicht gut aber denke das ist auch eine Politische Entscheidung womit er ganz definitiv ins Rampenlicht kommt was ihm wohl sehr wichtig ist
loyal
Nostradamus sagt:
Steinmeyer wird in seiner Rolle evtl. auf Schulz einwirken wollen, eine GroKo zu bilden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Spinner auch noch als Umfaller da stehen will.
Merkel wird keine Minderheitsregierung wollen und ständig um Stimmen betteln müssen.
Da wird die Idee mit den Neuwahlen interessant.
Ihr Problem: Da sie gerade nur kommissarisch im Amt ist, kann sie selber nicht den Bundestag auflösen und die Vertrauensfrage stellen. Also sind wir wieder bei Steinmeier. Auf den kommt es jetzt an.
Merkel hat sich verzockt. Ich tippe, der Plan war die Gespräche schleppend hinziehen zu lassen um dann, wenn die Zeit fast abgelaufen ist, zu sagen: Hier Kinder, jetzt unterschreibt mal alle brav und ich mach dann schon den Rest. Zumindest müssen wir den Özdemir nicht als Außenminister ertragen. Hat also auch was gutes.
Aber auch bei Neuwahlen hat die Merkel m.E. verloren.
1. Die SPD würde gewaltig zulegen (ob auch mit Schulz ist schwer zu sagen), CDU würde verlieren, Merkel wäre auch dann bei einer GroKo weg.
2. Was bei Lindner vor geraumer Zeit noch souverän und selbstsicher wirkte ist Arroganz und Machtgeilheit gewichen. Die FDP wäre ganz weg, keine 5 Prozent.
3. Die Grünen kommen rein, aber knapp und haben nix zu melden.
4. Die Linken werden viele Abwanderer bekommen und wieder im Bundestag sein.
5. Die AFD wird noch mehr Prozente bekommen, als beim letzten Mal.
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Wie dem auch sei. Ich betrachte Merkel und Seehofer seit heute Nacht als Geschichte.
bh_roth
Alder, d'accord mit 1-5, exklusive 2. Für mich ist Lindner der Held der Stunde. Er hat die Dinge, für die die FDP steht, und mit denen er Wahlkampf gemacht hat, nicht verkauft zugunsten einer Regierungsbeteiligung. Das wäre dann machtgeil gewesen. Und hätte seine Wähler enttäuscht. Und er hat schon vor den Sondierungsgesprächen gesagt, dass er nicht um jeden Preis in die Regierung geht.
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Die Grünen haben sich verkauft. Sie sind vom Ausstieg vom Verbrennungsmotor ausgestiegen, hätten nicht alle Kohlekraftwerke stilllegen können und wären beim Familiennachzug auf einen Kompromiss eingegangen. Sich so weit von dem zu entfernen, was vor der Wahl versprochen wurde, ist machtgeil, um (mit-)regieren zu können, auch um den Preis der weitgehenden Aufgabe grüner Prinzipien.
Matthew
Die Zeit von Seehofer ist doch ohnehin vorbei. In der CSU haben doch etliche nur noch still gehalten, wegen der Sondierungsgespräche.
Merkel wird deutlich angeschlagen sein, aber wer soll denn ihre Stelle einnehmen? Ursula von der Leyen? Julia Klöckner? Volker Bouffier? Armin Laschet? Peter Tauber? Norbert Lammert? Wolfgang Schäuble? Möglich! Es wäre eventuell ein Schachzug, eine GroKo zu ermöglichen. Überzeugt bin ich davon aber im Moment noch nicht.

Die Grünen mag man für machtgeil halten. Wer das aus ihrer Kompromissbereitschaft ableitet, hat aber, glaube ich, die Situation nicht so recht verstanden. Wenn alle "aufrecht" bei ihren Wahlversprechen bleiben, ist Deutschland unregierbar.
Ich sehe nicht, worin eine sinnvolle Alternative liegen sollte.
Skorti
Jetzt haben sie Schäuble gerade dahin gerollt, wo er nicht mehr stört, da willst du ihn für den Kanzlerposten vorschlagen ... grins ...

der Rest ist alles verbraucht oder 3. Garde ... es geht hier nicht um eine Teilnahme an Ich bin ein Kandidat holt mich hier raus ... sondern um den Posten als Kanzler. Bis auf Lammert hat keiner von den Genannten das passende Format. (Meiner Meinung nach)
Cordelier
Es muß jetzt der Generationenwechsel stattfinden.

Ich hab das die letzten Monate und besonders die knapp letzten vier Wochen im Ärzte Sektor bewusst wahrgenommen.

Der Wechsel verjüngt zum Guten.
Zombijaeger
Endlich mal ein Politiker, dem seine Inhalte wichtiger sind als gut dotierte Posten.
elfigy
Lindnern im Alltag:
Es ist besser, seine Hausaufgaben nicht zu machen, als sie falsch zu machen.
Es ist besser, keine Fahrkarte zu lösen, als eine für eine falsche Tarifzone.
Es ist besser, morgens gar nicht aufzustehen, als mit dem falschen Fuß.
wokk
Es ist besser kein Geschir zu spülen als es schlecht zu spülen.
Lieber meine Maukennester nicht aufräumen als sie schlecht aufzuräumen.
Lieber gar nicht arbeiten als nicht zu wissen was man tut.
elfigy
wokk, der letzte Satz paßt nicht.
Müsste heißen: ..... als etwas falsch zu machen.
dschinn
komischerweise kennt Wiki den Begriff "Mauken" nicht...

ist wahrscheinlich ähnlich selten wie "stuken", wa
bh_roth
Liebe elfi, hast du früher öfter gelindnert?
elfigy
Lieber bh, nachdem ich eine halbe Stunde nachgedacht habe, fällt mir nur ein lindnern meinerseits ein und das war eine gravierende Fehleinschätzung der Lage.
Ansonsten habe ich mutig gehandelt und aus den Folgen meiner Entscheidungen das Beste gemacht oder sie tapfer ertragen.
wokk
Maukennest - kommt aus dem schönen Südwesten.
So heisst die kleine Ecke/Schachtel/Schublade, wo all diese kleinen Dinge drin sind, die nicht wirklich aufgeräumt sind!
Skorti
Mauke .. kenn ich aus dem Westfälischen. Bedeutet Fuß.

Und da wir nun schon 2 Begriffe haben, hab ich gleich mal beim Duden gekuckt:
Mauke:
1. Entzündung am Fesselgelenk (bei Huf- und Klauentieren)
2. (umgangssprachlich veraltend) Gicht, Zipperlein
3. (landschaftlich umgangssprachlich) Fuß
Skorti
Lindnern ???
Bevor wir nach Häufigkeiten fragen, wie oft wer schon gelindnert hat, sollten wir klären, was Lindnern bedeutet:

1. Abrupt ein Gespräch abbrechen?
2. Aus eine Versammlung stürmen?
3. Irgendwas in Chaos stürzen?

Für weitere Vorschläge bin ich offen.
elfigy
Lindnern bezieht sich hier auf die Überschrift der Frage, die ein Zitat von Ch. Lindner ist.
Aber man kann natürlich alles ganz breit aufstellen.
bh_roth
Ich habe selten gelindnert. Aber ich bamberger ganz gerne.
solitude32
Lieber bh, in etwa so?
Cordelier
Hey, spät aber sensationell. Das Wort des Jahres:

Lindnern und deren andere Formen.

Damit ist alles klargestellt. Nicht mit mir.
Cordelier
In etwa so bei einem Gespräch:

"Du willst mich Linken? Ich Lindner dir einen!"
bh_roth
Lieber primusinterkorruptus, der ist nicht schlecht, aber ich meine "Bambergern" nach DiD.
solitude32
Lieber bh, wer oder was ist DiD, und was macht unsere Powerbänkerei?
Zombijaeger
Und es ist besser, äpfel zu verkaufen als Birnen.
Ehrlich, der Vergleich hinkt gewaltig bezüglich "Lindnern". Wenn wir z.B. statt Hitler jemanden gehabt hätten, der nur Däumchen gedreht hätte statt zu regieren, wäre das 1000 Mal besser gewesen für uns. Wenn ich mir die Interviews von Trittin anhöre, wo er Lindner mit fiesen Unterstellungen beleidigt, muss ich sagen, ich an Stelle von Lindner hätte die Verhandlungen schon eine Woche früher abgebrochen.
ing793
Du anstelle von Lindner hättest da gar nicht gesessen, denn mit 1,2% kommt man nicht in den Bundestag ...

Lindner wusste schon immer, wann es Zeit war, sich zu verpissen, es war ja nicht das erste mal. So wie eben jede gute Ratte weiß, wann ein Schiff sinkt.
Zombijaeger
Du warst auch schon mal witziger ing. Die Partei die ich gewählt habe, hat auch nicht 1,2% bekommen.
Zombijaeger
Warum sollte ich mit einem schiff fahren, von dem ich weiss, dass es sinkt? Dann bleib ich doch lieber zuhause.
Martina
Wir Oberfranken müssen darauf bestehen, dass das "bambergern" nur den Oberfranken (z.B. Bamberg / Forchheim) vorbehalten ist.

Preißn oder der gemeine Piefke schlichthin, dürfen die Sache erörtern, einen zu texten oder "einem das Ohr ab labbern".