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Noch Fragen?

Frage Nummer 30218 Timko

Warum gibt es in einem Sommer eine Schneckenplage und im nächsten nicht? Was kann man gegen die 'Schleimer' machen?

Antworten (5)
netter_fahrer
Der feuchte, durchwachsene Sommer 2011 hat die Vermehrung und Ernährung der Schnecken sehr gefördert. Kaum hat's mal wieder geregnet, krochen Dutzende kleiner gelber Gartenschnecken durchs Gehölz. Sie fressen die verwelkten Blätter und Pflanzenteile, sind völlig harmlos. Abends kamen dann die gefräßigen Nacktschnecken dazu, die man gut einsammeln und in den Biomüll entsorgen kann.
Bierfallen halte ich für keine gute Idee - dann kommen die aus Nachbars Garten auch noch zum "Freibier"! Eher Schneckenkorn.
In trockenen Jahren haben Schnecken, die Feuchtigkeit brauchen weniger Lebensraum.
Hunk
Wenn man sich von dem Gedanken freimacht, daß ein Garten wir ein preussischer Exerzierplatz auszusehen hat, dies sich auch noch bei den Nachbarn herumspricht, hat man im Nu eine ausreichende Igelpopulation und damit auch kein Schneckenproblem.In meinem und den benachbarten Gärten liegen Brennholzsstapel, Reste vom letzten Baumschnitt sowie größere Laubhaufen neben dem Kompost. Ideal zum Überwintern für die Igel.
bh_roth
Streu mal Kochsalz drauf. Das mögen sie. (Bitte keine bösen Kommentare von Tierschützern)
ParadiseBird
Es hängt immer damit zusammen wie viele Schnecken du im letzten Jahr erfolgreich beseitigt hast ;-) und wie die Witterung ist. Ich stelle immer Bierfallen auf. Das wirkt sehr gut und hält einem die Plagegeister relativ gut vom Gemüsebeet und den Blumen fern.
lousyleah
das hängt mit der feuchtigkeit und der kälte im winter zusammen. auch das nahrungsangebot in der natur variiert stark. das beste mittel gegen schnecken sind becher voll bier, die du in den boden eingräbst. das bier lockt sie an, und sie kommen nicht mehr heraus.