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Frage Nummer 3000097603 Gast

Wird es sich Lohnen zum Anwalt zu gehen wegen Schmerzensgeld,oder habe ich keine Chance?

Hallo ich bräuchte jemanden für produkthaftung Schmerzensgeld,mein fall:
Ich habe mir ein Messgerät im Penny von Berndes gekauft und bei den Messern haben alle einen klingen abrutschschutz das man vom Griff noch beim abrutschen über die Klinge rutscht,ich bin beim melone schneiden abgerutscht und habe meine hand durchgeschnitten und musste im Krankenhaus meine Nerven wider zusammennähen lassen,sehr schmerzhaft.jetzt ist eine Seite meiner hand und mein kleiner Finger taub.arbeiten war nicht möglich,wenn es blöd gelaufen wäre könnte man sich sogar die pulzadern mit dem messer aufschlitzen,sehr gefährlich.
Ich habe die Messerfirma darüber informiert warum genau bei dem einen Messer der Reihe kein abrutschschutz ist,sie könnten es mir nicht sagen aber sie waren geschockt.ich sagte sie sollen das wider gutmachen das ich jetzt geschädigt bin und das nichts schlimmeres wie pulzadern oder so aufgeschnitten passiert ist.
Sie haben es ihrem Anwalt gegeben der alles von mir will wie das messer, artztberichte,schweigepflichts Entbindung usw.
Meine Frage :
Lohnt es sich zu einem Anwalt zu gehen wegen Schmerzensgeld oder habe ich keine Chance,weil die sich immer rausreden können wasum das Messer keinen Schutz hat aber alle anderen aus der Reihe haben einen.oder sie sagen Mann ist zu blöd ein messer zu bedienen.habe ich eine Aussicht auf Schadensersatz oder kann ich mir das geld für einen Anwalt sparen?
Vielen Dank im voraus
Grüße Jürgen Allgaier
Antworten (4)
wokk
Das kannst du alles Abends auf der Volkshochschule lernen.
gtc61
Nunja, eine korrekte Antowrt ob es sich lohnt oder nicht kann dir hier keiner geben. Du solltest den möglichen Aufwand und deinen Schaden abwägen und ggf entscheiden ob du diesen Schritt wagst. Grundsätzlich gilt, wenn du nichts zu "verheimlichen" hast sollte sich der Aufwand lohnen zumal du der Firma hilfst Ihre Produkte zu verbessern, sodass sowas nicht nochmal vorkommen sollte. Wenn du allein aus "habgier" es versuchst maximalen Profit herauszuholen, dann wird es warscheinlich schwwer.
miele
LieberJürgen,
ob Du dir das Geld für den Anwalt hättest sparen können, kann die hier niemand sagen, das wirst Du jedoch nur herausfinden können, wenn du zu einem Anwalt gehst.

Warte doch zunächst mal ab, Du hast dem Hersteller das Problem ja geschildert, wobei ich unsicher bin, ob nicht der Verkäufer, also Penny der Ansprechpartner ist.

Zu den Erfolgsaussichten kann ich wenig sagen, dazu ist mir deine Schilderung zu wirr, haben alle Messern nun einen Abrutschschutz oder hat eines keinen? Ich fürchte diese sind jedoch eher gering.
netter_fahrer
Ein "Messgerät" hast du mit Sicherheit nicht gekauft, denn das hat mit Küchenmessern so viel zu tun Bierschinken mit Pils. Damit misst man Strom und Spannung.
Ich sehe da wenig Chancen, in Richtung der Produkthaftung des Herstellers etwas zu bekommen. Berndes ist ein renommierter Hersteller und wird schon genau deshalb keine Messer verkaufen, die unfallgefährlicher sind als andere Marken.
Dass man sich mit Küchenmessern verletzen kann, auch erheblich und gerade mit neuen, ist eine allseits bekannte Tatsache und ein Alltagsrisiko. Stumpfe Messer würde niemand kaufen wollen, da die nicht zum dem taugen, wofür sie gemacht wurden.
Wir sind hier nicht in den USA, wo man Hersteller für jede Bagatelle verklagen kann, was Entwickler zu absurden Was-könnte-passieren-Überlegungen zwingt.
So schreibt man dort so sinnige Warnungen dran à la "keine Tiere in der Mikrowelle trocknen" oder "dieser Porsche ist ein sehr schnelles Auto."
Aber, probieren kannst du es ja. Nur wirst du bei Misserfolg auf den Kosten sitzen bleiben.