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Gast

Wofür braucht jemand einen Dr. Titel im Namen?

Was verändert sich dadurch für die Person? Was bringt es mir, wenn ich jemanden mit "Dr." anrede? Was hat man sich bei der Erfindung dabei gedacht? Ich habe das so verstanden, es soll um Anerkennung einer wissenschaftlichen Arbeit gehen, wobei mein Eindruck ist das heute nur um den "Dr." Titel geht und die wissenschaftlichen Arbeit eine lästige Stufe dahin und es keine neuen Erkenntnisse gibt. Ich kenne nur "Dr. Made" als positives Beispiel, er brennt für seine Arbeit und hat viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen. Andererseits werden Automechatroniker "Autodoktoren" genannt, weil sie sehr gut alte bekannte Erkenntnisse den Menschen näher bringen, was andere Automechatroniker durch Unwissenheit verbockt haben! Ein Bäckermeister wird ja auch nicht mit Meister angesprochen, der hängt sich den Meistertitel in die Backstube. In Österreich wurden ja auch alle Adelstitel abgeschafft, wie das "von".
Frage Nummer 3000263767

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Antworten (10)
ingSND
Die Frage wir in aller Regel von "Nicht-Doktoren" gestellt.

Ein "Dr." weiß, warum er das gemacht hat
hase caesar
mich wuerde vielmehr interessieren ob ich, ohne doktortitel, trotzdem doktorspiele machen darf, oder kriech ich dann probleme wg unrechtmaessige titelanmassung?
greetz
hase caesar (frueher von caesar, aber als ich mal in oestreich urlaub machte haben die oesis dat von einfach abgeschafft und wurd von mir nie wieder gesehen)
rayer
Warum jemand promoviert hat, ist klar. Weshalb der Titel in der Anrede geführt werden sollte, allerdings nicht. Ich finde keinen tieferen Sinn darin, den Titel in der Anrede zu verwenden. Vor 20-30 Jahren war es in Österreich meist noch üblich, mit Herr Ingenieur oder Herr Magister angeredet zu werden, das hat sich aber offenbar erledigt.
Heute gehen die Konzerne oft dazu über, nur noch die Vornamen zu verwenden und da in manchen Firmen die Geschäftssprache Englisch geworden ist, hört sich es deutlich flüssiger an, im Meeting beim Vornamen zu bleiben als Mr, Ms oder Mrs XYZ.
Dem Einen mag das wichtig sein, dem Anderen eben nicht.
rayer
Bevor man mich falsch versteht, im Brief, Mail oder Visitenkarte habe ich völliges Verständnis, es ging mir um die persönliche Anrede.
rayer
Was mich eigentlich mehr stört, dass die Menschen nicht ihren ganzen Namen verwenden in Mails oder Briefen. Es ist schon ziemlich blöd, wenn man auf: MfG. A. Müller antwortet mit: Sehr gehrter Herr Müller und es steckt eine Frau Müller dahinter.
dschinn
In meiner Jugend haben die älteren Leutz (Berlin) den "feinen" Herrn grundsätzlich mit Herr Doktor angesprochen...
rayer
Tatsächlich spreche ich den Mediziner auch mit Herr Doktor an. Das ist aber eher der alten Schule geschuldet.
Matthew
Das jemand sich mit Doktortitel am Telefon meldet habe ich bislang nur bei Medizinern erlebt.
Zumindest im Industrie-Bereich ist es ziemlich unüblich, Titel zu verwenden. Ausser im Kunden-Kontakt. Und natürlich ausser halt auf der Visitenkarte. Aber da geht es ja auch um den Kunden-Kontakt.
Das es nur um den Titel ginge kann ich nicht bestätigen. Die Art zu arbeiten ist ziemlich interessant und macht Spaß. Die meisten machen es, glaube ich deshalb. Die Anderen gibt es natürlich auch.
ingSND
Ich kannte mal jemanden, der hieß tatsächlich mit Nachnamen "Doktor" - und wurde dann auch noch promoviert. Vor 100 Jahren in Österreich wäre er direkt nach dem Kaiser gekommen
PezzeyRaus
Ich finde, Doktor PezzeyRaus klingt bescheuert. Also ich kann ganz gut auf den Doktor verzichten.