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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000127815 Gast

Zahlt die Risikolebensversicherung bei Arbeitslosigkeit

Hallo.
Ich bin momentan arbeitslos. Jetzt wollte ich die RLV zu meinem etwa noch einem Jahr laufenden Kredit in Anspruch nehmen.
In dem Leistungsantrag stehen ein paar Punkte die ich nicht recht verstehe. Eigentlich zwei und verstehen ist auch nicht richtig ausgedrückt.
OK.
Der erste Punkt ist die Angabe warum mir der Arbeitgeber gekündigt hat. Wir waren alle schön vor Gericht und dort wurde alles zurückgenommen. Inklusive dem Kündigungsgrund. Nur die Kündigung selbst nebst Kündigungsfrist wurde aufrecht erhalten.
Das es jetzt ja keinen Grund mehr gibt, muss ich den ursprünglichen dann trotzdem angeben? Muss ich überhaupt einen angeben?
Zweiter Punkt ist, Die wollen die Klage als Kopie. Muss ich das reinschicken? Reicht da die erste Seite, auf der groß Klage steht und wer gegen wen? Im weiteren Verlauf stehen ja Dinge, die geklärt wurden, und nicht mehr Bestand der Kündigung sind.

Weis da jemand beischeid bei sowas?
Antworten (8)
dschinn
Muss man nicht tot sein um die Risikolebensversicherung "in Anspruch" nehmen zu können?

Die haben dich gegen das Risiko der Arbeitssuche versichert?

Watt?
StechusKaktus
Der Sachverhalt ist nicht so einfach zu verstehen.

1. RLV: Verlangt die Bank, dass du einen bestehenden Kredit, der nur noch 1 Jahr läuft, wegen deiner Arbeitslosigkeit mit der RLV zusätzlich absicherst? Kommt mir sehr seltsam vor. Aber das wäre doch auch nicht weiter schlimm, oder? Ich sehe da das Problem nicht wirklich.

2. Kündigung: Offenbar willst du ALG I beantragen und musst wegen der Sperrzeit nachweisen, dass alle Voraussetzungen dafür gegeben sind, das Geld ohne Sperrzeit ausgezahlt zu bekommen.

Du willst doch was von denen. Natürlich musst du dann alle Unterlagen einreichen, die für die Entscheidung erforderlich sind.
Auch hier sehe ich nicht dein Problem.
Es sei denn, du weisst, dass du im Unrecht bist, aber glaubst, du könntest dir durch das Zurückhalten von Informationen einen unbilligen Vorteil verschaffen.
ing793
Nach meinem Verständnis geht es um eine Restschuldversicherung, die im Falle von (unverschuldeter) Arbeitslosigkeit die Raten übernimmt.

Nach der etwas vagen Beschreibung geht es um ein persönliches Fehlverhalten, dass dem Fragesteller vorgeworfen wurde und weswegen gekündigt wurde.
Vor Gericht wurde das zurückgenommen, die Kündigung aber aufrecht erhalten.
Ein wasserdichter "Freispruch" ist das nicht, sonst wäre die Kündigung aufgehoben worden.
Für mich als Laien sieht das so aus, als habe der Vorwurf nicht bewiesen werden können, aber der Richter hätte den Verdacht als hinreichend betrachtet, um das Verhältnis als zerrüttet zu sehen. Normalerweise gibt es da trotzdem eine Abfindung.

Wie bei jeder Versicherung: wissentlich falsche Angaben führen zum Leistungsausschluss. Also musst Du korrekt bleiben.
Die Versicherung zahlt wahrscheinlich nur bei unverschuldeter Kündigung. Es wird Dir nicht anderes übrig bleiben, als einen Kündigungsgrund anzugeben und den musst Du belegen.
Auch die Klage musst Du belegen. Ganz egal, was da drin steht, ohne sind die Angaben unvollständig.

Ich würde da sogar noch weiter gehen und denen das Urteil dazulegen, nebst einm Begleitschreiben, in dem Du ausdrücklich auf das Urteil hinweist, dass den Vorwurf nicht beatätigt hat. Da in D bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung gilt, bist Du formal unverschuldet gekündigt worden.

Was macht das Arbeitsamt? Drohen die mit Sperrfrist? Wenn nein, ggfs. zusätzlich unaufgefordert den Bescheid des AA beilegen zum Nachweis, dass man dort ebenfalls davon ausgeht, dass Du unverschuldet arbeitslos geworden bist.
DerDoofe
Nicht schlecht, ing, aber erneut ist deine Fantasie mit dir durchgegangen: Welches Urteil soll derdiedas Fragesteller:in beifügen? Es ist keine Rede von einem Urteil. Um die Versicherung zu einer Leistung aus der RLV (Risikolebensversicherung) zu bewegen, müsste es sich schon um ein vollstrecktes Todesurteil handeln. dschinn hat die „Frage“ mit seinem 1. Satz erschöpfend beantwortet.
Zebresel
Tja, ing793,
nicht nur ich zerreiße dich in der Luft.
ing793
@derdoofe : im Gegensatz zu Dir bemühe ich mich tatsächlich, dem Fragesteller zu helfen.
Es ist offensichtlich, dass er den Begriff RLV falsch angewendet hat. Es gibt einen Leistungsantrag der Versicherung, in dem nach dem Grund der Kündigung gefragt wird. Er erwähnt kein Urteil, spricht aber davon, dass Fragen geklärt wurden (! Präteritum).
Dein letzter Satz drückt Deine Verachtung für Leute wie den Fragesteller aus, die sich mit Worten nicht perfekt ausdrücken können. Das finde ich schlimm und ich frage mich, was Du hier willst.
Darcy
Obwohl ing793 sich selber als Laien in dieser Rechtsangelegenheit bezeichnet hat, ist seine Antwort auf Grund der Fragestellung tatsächlich die korrekte Antwort. Das ist mal Fakt!
StechusKaktus
Dass der Fragesteller eine Restschuldversicherung gemeint hat, ist die einzig sinnvolle Interpretation, wenn man sich die gesamte Frage durchliest. Ich selbst war auch auf dem Holzweg mit meiner Antwort.

Jetzt kann man sich natürlich dumm stellen, weiter auf "dem Anspruch aus einer Risikolebensversicherung" herumreiten und sich über den Fragesteller lustig machen, wie es derDoofe macht.

Oder aber, wie Ing793, eine plausible Antwort auf eine unglücklich formulierte Frage geben.

Ich bin mir sicher, was dem Fragesteller eher weiterhilft.