Athen Schießerei an Fachhochschule


Schon wieder ist ein bewaffneter Jugendlicher in eine Schule eingedrungen. In der griechischen Hauptstadt Athen feuerte ein 19-Jähriger mehrfach auf einen Kommilitonen und verletzte ihn schwer. Auch zwei Arbeiter, die ihn stoppen wollten, wurden verletzt. Anschließend schoss sich der Täter in den Kopf.

An einer Athener Fachhochschule ist es am Freitag zu einer Schießerei gekommen: Ein 19 Jahre alter Student verletzte einen 18-jährigen Kommilitonen und zwei Arbeiter durch Schüsse, wie die Behörden mitteilten. Anschließend feuerte er sich in den Kopf und starb später im Krankenhaus. Das 18-Jährige Opfer ist schwer verletzt. Es wurde in der Brust, den Armen und den Beinen getroffen. Die beiden Arbeiter erlitten leichte Verletzungen. Sie hatten versucht, den Schützen an der Tat zu hindern.

Der aus der georgischen Region Abchasien stammende 19-Jährige hatte die Schule mit zwei Waffen betreten. Später fand die Polizei in der Nähe noch einen Behälter mit weiteren Waffen. Ein Zeuge sagte: "Gerade hatte die Schulglocke zum Stundenbeginn geläutet, als der Mann plötzlich das Feuer eröffnete." Der 19-Jährige schoss im Hof auf seinen Mitschüler. Danach richtete er die Waffe gegen die zwei Arbeiter, die versuchten, ihn zu stoppen. Schließlich lief er in einen nahegelegenen Park, wo er sich in den Kopf schoss.

Über das Motiv des Täters herrschte zunächst Ungewissheit. Später erklärte ein Polizeisprecher: "Er hinterließ eine Nachricht, in der er schrieb, dass er die Erniedrigungen nicht mehr ertragen könne." Sein Motiv sei offenbar persönliche Rache gewesen.

DPA/AP AP DPA

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