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Umgestürzte Bäume Nach Unwetterschäden: Sperrungen im Nationalpark Bayerischer Wald

Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei ist mit Aufräumarbeiten beschäftigt
Nachdem im Bayerischen Wald mehrere Bäume umgestürzt sind, bleiben Teile des Park bis Dienstag gesperrt (Symbolbild)

© Arne Dedert / Picture Alliance
Der Nationalpark Bayerischer Wald ist am Samstagabend von einem kurzen, heftigen Unwetter getroffen worden. Dabei sind zahlreiche Bäume umgestürzt. Deshalb sind Teile des Parks bis Dienstag gesperrt.

Die Unwetter am Pfingstwochenende haben erhebliche Schäden im Nationalpark Bayerischer Wald hinterlassen. Ein kurzer und heftiger Sturm am Samstagabend hat mehrere Bäume zum Fallen gebracht. Betroffen ist das Tier-Freigelände in Neuschönau (Landkreis Freyung-Grafenau). Deswegen soll das Areal am Pfingstsonntag und -montag geschlossen bleiben, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Mehrere Bäume seien auf die Wanderwege gefallen und abgebrochene Äste hingen in Baumkronen. Die Sicherheit auf den Wegen sei nicht mehr gegeben. Tiergehege seien nicht beschädigt worden. 

Der Baumwipfelpfad im Nationalparkzentrum Lusen sei nach dem Sturm ebenfalls vorübergehend gesperrt. "Unsere Mannschaft ist bereits dabei, die Wege freizuschneiden und die Schäden zu begutachten", teilte Stefan Vießmann, Leiter des Servicezentrums Lusen, am Sonntagmorgen mit. Bei einem Wegenetz von mehr als zehn Kilometern Länge dauere dies jedoch einige Zeit.

Umgestürzte Bäume im Bayerischen Wald

Das Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Lindberg (Landkreis Regen) sei nicht beschädigt worden und weiterhin geöffnet. Besucher sollten den Bereich zwischen Rachel und Siebensteinkopf möglichst meiden. Durch die vielen umgeworfenen Bäume sind viele Wege schlecht oder sogar gar nicht nutzbar. Daneben besteht ein erhöhtes Gefahrenpotential durch möglicherweise umstürzende Bäume und herabfallende Äste, weshalb der Aufenthalt im Wald nach Möglichkeit vermieden werden sollte.

Auch am Pfingstmontag ist das Wetter in Süddeutschland weiterhin unbeständig. Am Nachmittag soll es laut dem Deutschen Wetterdienst zunächst in Franken, am späten Nachmittag vor allem in Alpennähe einzelne Gewitter geben. Lokal sei mit Starkregen und Böen um 60 km/h zu rechnen. In der Nacht zum Dienstag gewittert es weiterhin an den Alpen und auch in anderen Regionen Bayerns können Unwetter auftreten. Am östlichen Alpenrand und am Bayerwald sind erneut starke Regenfälle erwartet. Ab Mittwoch beruhigen die Gewitter sich, es bleibt aber weiterhin wechselhaft in Bayern mit lokalen Regenfällen und Schauern.

Quellen: Bayerischer Rundfunk, Deutsche Presse-Agentur, Deutscher Wetterdienst

lhi dpa

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