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Gynäkologie-Professor fordert: Frauen sollten bezahlten Menstruationsurlaub bekommen

Der Unterleib schmerzt, der Rücken tut weh und der Kreislauf ist am Boden: Für viele Frauen ist das einmal im Monat Normalität. Ein Professor fordert daher drei Tage bezahlten Menstruationsurlaub.

Von Stephanie Beisch

Sie ist unangenehm, für viele Frauen auch sehr schmerzhaft – die Menstruation. Und während man in der Schule die Tage noch als Ausrede für das Fehlen im Sportunterricht genutzt hat, quälen sich viele Frauen später trotz tatsächlichen Unwohlseins zur Arbeit. Aber was würde der Chef sagen, wenn man sich einmal im Monat krank meldet? In vielen asiatischen Ländern nichts, denn dort ist es ein gesetzlich verankertes Recht arbeitender Frauen.

Menstruationsurlaub vs. Gleichberechtigung

Wenn es nach dem britischen Professor Gedis Grudzinskas geht, sollten auch Frauen in Europa das Recht bekommen, während ihrer Tage bezahlten Urlaub zu nehmen. Wie in der "Daily Mail" zu lesen ist, stellte Grudzinskas, der als renommierter Experte auf dem Gebiet der Gynäkologie gilt, auf dem "Festival of Ideas" der Cambridge University seine ambitionierte Forderung vor. So sollen Frauen während der Periode entlastet werden und monatlich drei zusätzliche Krankheitstage bekommen. Das würde sie zudem mehr für den Job motivieren und sie würden mehr leisten können und wollen.

Vorreiter auf dem Gebiet war Indien, wo bereits 1947 ein Gesetz verabschiedet wurde, welches Frauen ermöglicht, während der Menstruation zu Hause zu bleiben. Nach Informationen von "20min" hat es auch in anderen Ländern bereits ähnliche Ambitionen gegeben, doch häufig steht der Menstruationsurlaub auch im Konflikt mit einer Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. So stellt sich die Frage, ob Frauen bei der Bewerbung benachteiligt werden können, weil sie ihr Recht auf drei freie Tage im Monat geltend machen könnten.

Auf Twitter äußern sich zum geforderten Menstruationsurlaub bisher hauptsächlich Frauen, die die freien Tage nicht kritisch, sondern euphorisch begrüßen würden.

Die einzelnen Männer, die sich bisher zu dem Thema geäußert haben, reagieren hingegen kritisch und belustigt auf die Forderung.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.