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Bloombergs bizarrer Berufstipp: Karrierekiller Pinkelpause

Skurriler Karrieretipp von New Yorks Bürgermeister: Wenn die Blase drückt, rät Michael Bloomberg, bis zum allerletzten Moment abzuwarten. Der Chef werde die gesparten Klogänge wohlwollend bewerten.

Von Jens Wiesner

Es ist schon ein Kreuz mit dem menschlichen Körper. Da sitzt man gerade in einem wichtigen Meeting oder schreibt an einem brisanten Artikel, und plötzlich meldet sich die Blase zu Wort: "Ich muss mal", raunt es drängend aus dem Hinterstübchen. Wer nun aber einknickt und Mutter Natur widerstandslos Folge leistet, kann seine Karriere gleich mit das Klo herunterspülen. So sieht es zumindest New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg.

Für den milliardenschweren Politiker ist Disziplin auch ein Zeichen des Einhaltens. "Ich habe immer versucht, die wenigsten Urlaubstage zu nehmen und so wenige Schreibtischpausen wie möglich zu machen, um Mittag zu essen oder auf die Toilette zu gehen", ließ Bloomberg am Samstagmorgen die Hörer seiner Radioshow wissen. Wie die US-Politikseite Politicker.com berichtet, hatte ein Anrufer den Bürgermeister zuvor nach seinen persönlichen Erfolgsrezepten gefragt. Auch wenn Bloombergs weitere Ratschläge (risikofreudig sein, stetiges Lernen und auf Mitmenschen achten) eher klassisch daherkamen, war es doch der Halbsatz mit der Pipipause, der hängen blieb.

Trotzdem dürfen seine Mitarbeiter eher erleichtert auf das Klozitat reagiert haben. Denn schon 2011 hatte Bloomberg vor der Karrierefalle Klo gewarnt, damals allerdings noch mit deutlich harscheren Worten: "Mache niemals eine Mittagspause, gehe niemals aufs Klo, arbeite einfach weiter", hatte er in einem Interview mit der Startup-Seite "Telecrunch" geraten.

Wir bei stern.de mahnen dagegen zur Vorsicht: Irgendwann hält auch die stärkste Blase dem Druck nicht mehr statt. Und eine streng riechende Pfütze unter dem Arbeitsplatz dürfte dem eigenen Ansehen in der Firma deutlich mehr schaden als ein kleiner Husch aufs Klo.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?