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Brandenburg: Supermarktdach stürzt ein

Um 22 Uhr wurde der Supermarkt geschlossen, kurze Zeit danach stürzte sein Dach ein. Im brandenburgischen Falkensee sind Kunden und Angestellte eines Rewe-Marktes nur haarscharf einer Katastrophe entgangen, der Filialleiter hatte einen besonderen Schutzengel.

Beim Einsturz eines Supermarktdaches im brandenburgischen Falkensee sind Kunden und Mitarbeiter am Dienstagabend nur knapp einer Katastrophe entkommen. Etwa zwanzig Minuten nach Geschäftsschluss, als der Rewe-Markt bereits leer war, sackte das etwa 1000 Quadratmeter große Dach in sich zusammen, berichteten die zuständigen Behörden. Den Leiter des Geschäftes, der sich noch bei der Abrechnung im Gebäude befand, schützte eine Querwand vor den herab fallenden Gebäudeteilen. Die Feuerwehr konnte ihn nach Angaben der Polizei in Potsdam unverletzt befreien. Gegen 22.20 Uhr sei das Dach eingestürzt, um 22 Uhr war der Supermarkt geschlossen worden.

Das gesamte Einkaufszentrum Akazienhof ist mittlerweile vom Bauamt der Stadt gesperrt worden. Es müsse untersucht werden, ob noch andere Gebäude einsturzgefährdet seien, sagte Falkensees Baudezernent Harald Höhlig. Die Ursache des Einsturzes sei vollkommen unklar: "Ich habe so etwas noch nicht gesehen, dass ein Dach so in sich zusammenstürzt." Das geschah weitgehend lautlos. Das Gebäude war erst vor sechs Jahren errichtet worden. Die Stadt versuche, den Bauträger zu erreichen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Der Akazienhof ist eines der beliebtesten Einkaufszentren in Falkensee, das in der Nähe des Bahnhofs der Gemeinde und am Stadtrand von Berlin-Spandau liegt. Das Zentrum zieht täglich Hunderte von Kauflustigen auch aus der Hauptstadt an.

DPA / DPA
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