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Brechdurchfall nach Schulessen: Ämter bestätigen Hinweise auf Noroviren

Behörden haben das Norovirus in Sachsen und Thüringen nachgewiesen. Es bestehen allerdings Zweifel, ob nur eine einzige Quelle der Auslöser für die Magen-Darm-Epidemie war.

Nach den massenhaften Magen-Darm-Erkrankungen von mehr als 8300 Kindern und Jugendlichen in Ostdeutschland ist jetzt das hochansteckende Norovirus nachgewiesen worden. In Sachsen sind 16 Fälle bekannt geworden, in Thüringen bislang sieben. Das teilten das Dresdner Sozialministerium und das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz in Thüringen am Samstag mit. Die Thüringer Behörden gehen davon aus, dass es noch andere Ursachen für die gehäuften Erkrankungen geben muss. Das Robert Koch-Institut (RKI) wollte dazu keine Einschätzung geben. "Wir müssen nicht jedes Laborergebnis kommentieren", sagte eine Sprecherin in Berlin.

Von der Erkrankungswelle sind in fünf Bundesländern fast 7000 Schüler und Kindergartenkinder sowie einige Pädagogen betroffen. Die Einrichtungen wurden alle von derselben Großküche beliefert. In den meisten Fällen verlief die Krankheit ohne größere Komplikationen. Nur wenige Patienten mussten stationär behandelt werden. Das Norovirus führt zu Durchfall und Erbrechen und geht oft mit Schmerzen, Übelkeit und Fieber einher.

Eine Expertengruppe von Bund und Ländern sucht unterdessen weiter nach dem Auslöser der Epidemie. Einen gesicherten Nachweis eines Erregers gebe es noch nicht, sagte der Sprecher des Bundesverbraucherministeriums, Holger Eichele.

Am Samstag wollte sich die Task Force im Berliner Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz treffen, teilte eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts mit. Die Experten werten Speisepläne aus den Kantinen, Essensproben, Lieferwege und Laborergebnisse aus.

ono/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.