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Besuch bei Luai: "Ich wollte mir von Clausnitz selbst ein Bild machen"

Brutale Bilder und Videos aus Clausnitz haben am Freitag und Samstag die Nachrichten geprägt. Nicht jeder kann nach einem solchen Vorfall einfach abschalten. Ein Dresdner machte sich auf den Weg um zu sehen, wie es Luai geht. Und nahm ihm eine Schokolade mit.

Clausnitz

Clausnitz, ein Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle (Sachsen): Gegner eines neuen Asylbewerberheims hatten am Donnerstag versucht, die Ankunft der ersten Bewohner zu blockieren

Karlo Tobler wohnt in Dresden und kann Hetze gegen Flüchtlinge nicht einfach so hinnehmen. Deswegen hat er sich am Sonntagmorgen ins Auto gesetzt und ist nach Clausnitz gefahren, das ist nicht so weit. Die Landschaft war malerisch und neblig. Vor Ort angekommen, klingelt er am erstbesten Haus – und wer öffnet ihm? Luai, der Junge, dessen Bild seit Freitagmorgen durch die Presse geht. Der Junge, der von einem Polizisten unsanft aus dem Bus befördert wurde, damit er in seinem neuen Zuhause einzieht.

Karlo Tobler hat von seinem Sonntag in Clausnitz auf Facebook berichtet. Und auch wenn sein Tag vor Ort die Geschehnisse aus der Donnerstagnacht nicht vergessen machen kann, stimmt die Lektüre seines Textes doch froh. Denn Luai und seiner Familie geht es gut. Aber lesen Sie selbst. 

Heute morgen um halb zehn bin nach Clausnitz gefahren. Ich wollte mir gerne selber einer Bild machen und außerdem hatte...

Posted by Karlo Tobler on Sunday, February 21, 2016
Brauner Mob und Polizeigewalt: Clausnitz aus der Sicht der Flüchtlinge im Bus


bal
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(