Eisheilige, Gießen, Säen
Darauf sollten Sie im Mai im Garten achten

Nach den Eisheiligen können Sie auch frostempfindliche Pflanzen auspflanzen.
Nach den Eisheiligen können Sie auch frostempfindliche Pflanzen auspflanzen.
© iStock/AlexRaths

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Im Mai geht es so richtig los mit der Gartenarbeit. Aber noch nicht jedes Gewächs ist schon bereit zum Auspflanzen ins Freiland. Wir verraten Ihnen, was Sie im Mai im Garten schon in Angriff nehmen können – und was Sie lieber lassen sollten.

Schon gegen Ende des Winters und zu Beginn des Frühlings gibt es einiges im Garten zu tun. So richtig beginnt die Gartensaison aber erst im Mai. Erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) droht kein Spätfrost mehr. Dann kann nach Herzenslust gesät und gepflanzt werden. Daneben warten auf Hobby-Gärtner noch weitere Aufgaben, um den Garten optimal auf den Sommer vorzubereiten.

Auspflanzen und Säen

Eine Bauernregel besagt: "Vor Nachtfrost Du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist." Damit ist gemeint, dass es nach dem 15. Mai (Eisheilige Sophie) nahezu sicher keinen Bodenfrost mehr gibt. Tatsächlich tritt Spätfrost nach dem 15. Mai in Deutschland nur sehr selten auf. Frost kann frostempfindlichen Pflanzen schaden. Das Wasser in den Zellen der Pflanze gefriert, Eiskristalle bilden sich und können die Zellwände zerstören.

Deshalb sollten Sie folgende frostempfindliche Pflanzen nicht vor den Eisheiligen auspflanzen:

  • Gemüse: Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Bohnen, Mais, Sellerie

  • Kräuter: Basilikum, Rosmarin

  • Zierpflanzen: Dahlien, Geranien, Petunien

  • Kübelpflanzen: Margariten, Enzianbäumchen, Lantana, Kumquat, Oleander, Eukalyptus, Bougainvillea

Frostunempfindliche Pflanzen können Sie dagegen auch schon vor den Eisheiligen auspflanzen. Dazu gehören etwa:

  • Stiefmütterchen, Primeln, Katzenminze, Rugosa-Rosen, Nieswurz und winterharte Geranien

  • Pelargonien, Surfinien und Balkongold

  • Zwiebeln, Radischen, Kohlrabi, Balttsalate

Außerdem ist im Mai die richtige Zeit gekommen, um Sommerblumen und Stauden ins Freiland zu setzen. Dazu zählen etwa Ackerwinde, Klatschmohn, Schwertlilie, Margerite, Sterndolde oder Glockenblume. Auch für die Aussaat von Gemüse ist jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen, wie etwa Bohnen, Mais, Zucchini und Gurken.

Das sollten Sie im Mai lieber lassen

Zwar lockt die Sonne im Mai schon zu umtriebiger Gartenarbeit, aber es gibt auch einige Dinge, auf die Sie noch Rücksicht nehmen sollten. So ist das Wetter oftmals noch recht unbeständig, Regen und Sonne wechseln sich oft ab. Das bedeutet, dass Sie Ihre Gartenpflanzen mit Bedacht gießen müssen. Wenn Sie Ihren Gewächsen zu viel Wasser geben, kann Staunässe zu einem Problem werden. Behalten Sie beim Gießen also den Wetterbericht im Auge.

Scheint die Sonne, kann diese schon sehr stark sein. Unter Umständen ist dann nicht nur Sonnenschutz für Ihre Haut, sondern auch für junge Pflanzen erforderlich. Die meisten vertragen keine direkte Sonneneinstrahlung. Idealerweise pflanzen Sie diese an Standorten, die vor voller Sonneneinstrahlung geschützt sind.

Gehölze befinden sich im Mai noch in der vegetativen Phase, also im Wachstum. Der Mai-Austrieb von vielen Gehölzen ist besonders empfindlich. Aus diesem Grund sollten Sie noch ein wenig warten, falls Sie Gehölze in Ihrem Garten umstellen möchten.

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